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    <title>der wahre Dicki</title>
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    <dc:publisher>Dicki</dc:publisher>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
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    <title>der wahre Dicki</title>
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    <title>Kunststück</title>
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    <description>Aus einem Kapitän, der gelassen sein Boot steuert, wird durch geschickte Übersetzung ein Akrobat: &lt;i&gt;Kapitän Jake blieb am Steuer; er stand davor und betätigte es mit der linken Hand hinter seinem Rücken&lt;/i&gt;. Dieser Teufelskerl!</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>zickezacke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T21:25:00Z</dc:date>
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    <title>Herrschaftsphantasien</title>
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    <description>Im Interesse des Schutzes Ihrer Rechte müssen Sie mit Einschränkungen derselben rechnen. - Jawoll Herr CEO!</description>
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    <dc:subject>sinnlos</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-19T12:40:00Z</dc:date>
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    <title>Auf der Mauer auf der Lauer</title>
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    <description>Daß wir seit dem Mauerfall vor 20 Jahren in einer neuen Bundesrepublik leben, in der Freiheit und Demokratie großgeschrieben werden, macht kaum ein Vorfall so deutlich, wie jene Durchsage neulich auf der Feier des Mauerfalljubiläums: &quot;&lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/inforadio/115190.html?filter=4&quot;&gt;Das Brandenburger Tor kann aus Sicherheitsgründen leider noch nicht geöffnet werden.&lt;/a&gt;&quot; zitiert eine ansonsten sehr feierbejahende Rundfunksendung mit dem Hinweis, dies sei ein Schönheitsfehler. Aber wo war &lt;a href=&quot;http://blog.fefe.de/?ts=b401fa78&quot;&gt;die Schönheit&lt;/a&gt;?</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>zickezacke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T12:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6049264/">
    <title>Die Feinde des Mohren</title>
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    <description>Schokoladenkennern ist keine Neuigkeit, was ich heute den Kollegen zurief: &quot;Der Sarotti-Mohr ist  tot!&quot; und &quot;Seht mal.&quot; Da war der schwarze Mann gegen einen Güldenen ausgetauscht. So einfach läßt sich der Mohr aber nicht abschieben (&quot;Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehn&quot;, ja? Das hätte manch einer wohl gerne) und im Internet ist er dementsprechend präsent. - Ganz unter uns: &lt;i&gt;dementsprechend&lt;/i&gt; ist ein richtig bescheuertes Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur freundliche Zeitgenossen (mit schokoladeverschmierten Lippen beispielsweise)  lassen ihn dort leben, sondern trist humorlose Köpfe widmen ihm &lt;a href=&quot;http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/Fotos-Zeller.htm&quot;&gt;Fotogalerie&lt;/a&gt;n, um zu beklagen, daß er noch immer nicht komplett aus Deutschland vertrieben worden sei. Vergeblich suchte ich auf jener Seite nach Forum, E-Mail, Kommentarfunktion - mit diesen Leuten ist eine Kommunikation nicht möglich. Vielleicht wollen sie einfach nicht zuhören. Sonst sagte ich ihnen in etwa dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Antirassisten und Mohrenretter, eure Abschichten mögen ehrenwert sein, doch bin ich nicht einverstanden, denn beinahe jede der von euch als Anklage oder Vorwurf veröffentlichten Abbildungen ruft bei mir unweigerlich gute Laune hervor. Ob Mohrenstraße, Mohren-Apotheke, Negerkuß, Sarotti-Mohr - ich möchte nichts davon missen. Möglicherweise ist Kultur, mit allen historisch gewachsenen Vorzügen und Nachteilen, einfach eine Angelegenheit für reife Menschen mit Humor. Darüber gründlich nachzudenken empfiehlt (mit den üblichen Grüßen) der wahre Dicki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnte ich den Leuten also nicht schreiben, da bei ihnen die Kommunikation als Einbahnstraße angelegt ist. Dafür kann ich aber hier schreiben, daß ich für Eiferer jeglicher Couleur nichts übrig habe. Und daß es eine bestimmte Sorte Eiferer gibt, die durchaus dem Neuen aufgeschlossen gegenüber stehen: sie machen eben eine feste Regel daraus und verlangen, daß alle Menschen nach dieser Regel leben. Solch eine Regel kann auch der Antirassismus sein. Peinlich nur, daß trotz aller Proteste gegen rassistische Praktiken unter dem politisch korrektem Mäntelchen die Vertreibung des Mohren aus Deutschland häßlich wie je hervorlugt.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>zickezacke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T13:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6039032/">
    <title>Treasure Island revisited</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/6039032/</link>
    <description>Seltsam, daß ich das nie zuvor bemerkt habe; der fünfte Abschnitt der Schatzinsel (Treasure Island von Robert Louis Stevenson) endet mit: &quot;Bring mir eine Fackel, Dicki!&quot; sagte Silver, als ich gefangen war. - Verwirrend. Zumal Dicki auch noch eine Seite aus der Bibel schneidet (was ich niemals tun würde), um den schwarzen Fleck daraufzumalen, weswegen er im weiteren Verlauf von schweren Gewissensbissen geplagt wird. Und nie zuvor war in dem Roman von einem Dicki die Rede. Wenigstens zählte er zu den Überlebenden des Abenteuers, wenn er auch auf der Schatzinsel zurückgelassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jener Schatzinsel, die ständig ihre Größe zu verändern scheint; eben ist sie noch so kompakt, daß man sich ständig auf ihr begegnet, schon ist sie so umfangreich, daß eine Tagesreise kaum reicht, sie zu umsegeln. Ähnlich veränderlich, von großer Anpassungsfähigkeit, ist Long John Silver, erst freundlich getarnter Anführer der Meuterer, dann doppelter, schließlich dreifacher Verräter, bis er sich vollends aus dem Staube macht. &quot;Er selbst schlief friedlich und schnarchte laut, aber er tat mit leid, so schlecht er auch war, wenn ich an die Gefahren dachte, die ihn umgaben, und den schändlichen Galgen, der ihn erwartete.&quot; Richtig, da klingt bereits das zwiespältige Jekyll-Hyde-Motiv an: liebenswert und doch ein Satansbraten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stevenson läßt sich in einem Aufsatz über Entfernungen, Windrichtungen und Mondphasen aus, der mich glauben macht, hieraus habe sich Arno Schmidt&apos;s Mondschein- und Kalenderpeniblie gespeist, aber das wird jetzt zu speziell. Lassen wir es dabei, daß Dicki Attenborough die Schatzinsel verfilmt haben sollte - das wäre so ergreifend geworden, daß er selbst darüber in Tränen ausgebrochen wäre. &quot;Aber Dicki ließ sich nicht trösten; bald sah ich deutlich, daß der Bursche krank wurde.&quot; Fehlte nur noch, daß es auf Treasure Island einen Borderline Hill gegeben hätte.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>in eigener Sache</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T22:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6023885/">
    <title>Schopenhauer kann ich verstehen</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/6023885/</link>
    <description>und sogar den schwierigeren Kant, aber diese Philosophen konnten sich auch verständlich machen. Hingegen habe ich den Verdacht, daß jene Intellektuellen, bei denen Wortgeklingel im Vordergrund steht, dahinter ihren Mangel an Gedanken verbergen. Das philosophische Quartett eines gewissen Peter Sloterdijk hatte ich einmal in Dicki-Manier &lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/stories/158525/&quot;&gt;verspottet&lt;/a&gt; (ohne mich auf philosophisches Glatteis zu begeben; Schuster, bleib bei deinem Leisten). Daß aber der omnipräsente Sloterdijk einen &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/40/Sloterdijk-Blasen&quot;&gt;geistigen Offenbarungseid&lt;/a&gt; leisten würde, hatte ich bestimmt nicht erwartet. Schon im Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub9A19C8AB8EC84EEF8640E9F05A69B915/Doc~E3E570BE344824089B6549A8283A0933B~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Die Revolution der gebenden Hand&lt;/a&gt;&quot; erscheint die ganze Dummheit, denn nach seinem eigenen Bekunden gibt die gebende Hand (die vermögende Elite) nicht, sondern wird zu geben gezwungen. Der Sozialstaat ist das Instrument der Neider und Verlierer, vom selbstverdienten Vermögen der Besitzenden zu zehren und ihnen Schuldgefühle zu machen: arme, beschämte Elite! Während die unproduktiven Arbeiter und Angestellten ein unbeschwertes Leben führen, von den arbeitslos Gemachten ganz zu schweigen. Gegen diese Ungerechtigkeit soll sich die Elite erheben und in den Steuerstreik treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haha! Das tut sie doch seit Jahren, Herr Sloterdijk, mit wachsendem Erfolg; die Neider und Verlierer müssen sogar noch den Spieltrieb der Elite &lt;i&gt;gegenfinanzieren&lt;/i&gt;. - Philosophie fußt auf der Wirklichkeit, gewinnt Erkenntnisse aus ihr und hat Gedanken über sie, die sich nicht nur mit dem Materiellem befassen. Für einen Aufsteiger, der einfach nichts abgeben will, hat diese Fakultät keine Säule frei. Lassen Sie sich auf einer Müllhalde feiern, Herr Sloterdijk, sich und Ihren Revoluzzer-Schnauzbart.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>Notizen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T20:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6021844/">
    <title>Frau oder Mann, mir ist das schnurzpiepe</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/6021844/</link>
    <description>Unlängst erfuhr ich, daß Frau Schwarzer vor dreißig Jahren sagte, es sei besser, von Frau Thatcher als von Herrn Thatcher regiert zu werden, womit Frau Schwarzers Einstellung zu Angela Merkel für mich erklärlich wird. Doch verstehe ich wirklich nicht, weshalb es besser sein soll, von einer Frau, die Herrschaftspolitik betreibt, regiert zu werden als von einem Mann mit der selben Einstellung, es sei denn, die EMMA respektive Frau Schwarzer begleitete dies mit geharnischten Kommentaren über die Willfährigkeit und den Opportunismus vieler Frauen, insbesondere solcher, die es zur Macht drängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist das Gegenteil der Fall: da es besser ist, wenn Frauen an der Regierung sind, wird überhaupt nicht mehr nach dem Inhalt der Politik gefragt. Konsequent wird die Piratenpartei, deren Verdienst es im Wahlkampf war, sich gegen jede Zensur zu wenden, als &quot;Pascha des Monats&quot; ausgerufen, weil - ja, es wird wirklich dieser Grund genannt - weil die Mitglieder der Piratenpartei zu 97 Prozent Männer sind und sie von 13 Prozent der jungen Männer gewählt wurde. Ebenso konsequent, daß Frau Merkel den jungen Frauen als Identifikationsfigur hingestellt wird (&quot;Liebe Mädchen, so werdet ihr Kanzlerin&quot;), weil aber Frau Merkel die Liebedienerin finanzstarker Interessenten im Hintergrund ist und die ranghöchste Schönrednerin der planmäßigen Entsolidarisierung unserer Gesellschaft, wird auch die Blume Emanzipation verwelken. Frau Schwarzer ist intelligent genug, die Zusammenhänge erkennen zu können, aber sie ist auf diesem Auge blind; lieber indentifiziert sie sich mit der - scheinbar - starken Frau Merkel. War es das, ist das der Schlußpunkt der von den 68ern begonnenen neuen Frauenbewegung? Ist die EMMA zukünftig ein frauenbewegtes &quot;Goldenes Blatt&quot;? Alice, öffne deine Augen, du hast einen schlechten Traum!</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>Notizen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-01T16:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6020993/">
    <title>Hummelhummel!</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/6020993/</link>
    <description>heißt es in Hamburg (worauf als Antwort Morsmors! gerufen wird), und was mag man dort wohl von der schwarz-gelben Regierung halten? Insofern Hamburg eine der deutschen Städte mit der größten Millionärsdichte ist und insofern dies Neureiche sind, wird man es wohl zufrieden sein. Hamburg, traditionell die größte und reichste der drei überlebenden Schwestern des einst mächtigen Hansebundes, der die Küsten von Nord- und Ostsee umfasste, aber auch ins Binnenland reichte und beispielsweise Köln zu seinen Mitgliedern zählte. Wie mag man in Köln über die Biene Angela denken, und wie über EMMA, die dort im Medienturm thront und mit Angela schmust, als sei sie eine frauenbewegte Schwester und nicht bloß Stimme und Gesicht der neuen HERRschaftsverhältnisse in Deustchland; Kanzelerin eines Kabinetts, in dem sich Brüderle und Schwesterle zur harmonischen Familie der Menschenverächter vereint haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, Hamburg, ich habe es dir nie verziehen, daß du Klaus Störtebekker und seine Likedeelers gehetzt, gefangen und geköpft hast; Störtebekker, der den Pfeffersäcken nahm, was sie - Reichtum kommt  nicht von ungefähr - anderen genommen hatten. Wiewohl er auf seine Art auch Kaufmann gewesen ist, nur mit einem anderen Geschätsprinzip - seinen Mitstreitern hat er gegeben, die Bedürftigen hatten wenig davon. Doch gab es in den Hansestädten im Zuge der Aufklärung eine starke Strömung, die alle Bürger der Stadt am Reichtum teilhaben lassen wollte, und so wurden Armenhäuser, Waisenhäuser, Parks und vielerlei mehr gestiftet, und siehe, es blieb den Reichen genügend, um prunkvolle Landsitze zu errichten und im Luxus zu leben. Für manch alteingesessene Familie ist das ehrbare Tradition, den Neureichen ist es ein Dorn im Auge, denn Ideal und Business vertragen sich nicht; das wußte Rot-Grün, und das weiß auch Schwarz-Gelb. So leben wir denn in einer politisch korrekten Diktatur, die ihre Unmenschlichkeit mit einer Fassade von Freiheit und Demokratie zu kaschieren sucht. Aber wehe, du willst Freiheit und Demokratie in Anspruch nehmen, wenn dem ein Interesse des Business entgegensteht. Hummelhummel? Am Arsch!</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>Nachtgesaenge</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-31T22:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6017528/">
    <title>Glück ist Glückssache</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/6017528/</link>
    <description>&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Wir stehen hier am Rand der ersten bundesdeutschen Schornsteinfegerdemonstration, einer eindrucksvollen Prozession, möchte ich fast sagen, die Demonstranten alle in Schwarz gekleidet, einen Zylinderhut auf dem Kopf, die Gesichter rußverschmiert. Fragen wir doch einfach mal - äh, hallo Sie!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Wer - ich?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Ja, genau. Worum geht es denn eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Na, zunächst mal um Respekt im Allgemeinen. Wir finden das gar nicht so angenehm, wenn Wildfremde auf uns zustürzen, um uns die Hand zu schütteln oder über unsere Schulter zu spucken. Ich meine, da sind doch Glücksschweine noch besser dran!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Ich kann durchaus ihre Gefühle verstehen, aber sollte da nicht ein sinnvoller Kompromiß - also, ich meine, die Menschen haben doch ein gewisses Anrecht darauf, daß Schornsteinfeger ihnen Glück bringen, wenn man nun das Gespucke sein ließe, meinen Sie nicht, daß ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Ja sicher. Aber so einfach ist die Situation eben nicht.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Wie meinen Sie das?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Na, die neue Regierung hatte doch nichts Besseres zu tun, als im Koalitionsvertrag die Schornsteinfeger als Glücksbringer zwangszuverpflichten, ich zitiere: &quot;In dieser für uns Alle so schweren Zeit brauchen die Menschen vermehrt einen Glauben und eine Hoffnung. Die Schornsteinfeger sind in besonderem Maße&quot; und so weiter und so weiter. Da können wir noch von Glück sagen, daß wir keine Erfolgsquoten zu erfüllen haben, wie dies Herr Reblaus, äh Raubzug, nee Sauburg äh nee äh nee, verflixt ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Sie meinen Herrn Minister Seefort?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Ach genau. Wie das der Seefort gefordert hat.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Gewiß, gewiß. Aber wenn Sie an die Unterprivilegierten denken, denen zwischen Hartz und Fernsehen keine Perspektive geblieben ist, ob Sie da nicht doch ein wenig - ein ganz klein wenig nur - Glück bringen sollten?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Herr -&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Fragmich.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Tu ich doch.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Fragmich, das ist mein Name.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Herr Fragnich, glauben Sie an den Weihnachtsmann?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Nein, woher denn!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Demonstrant&lt;/b &gt;: Eben. Tschüssikowski.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Radioreporter&lt;/b&gt;: Hä? Wieso &quot;eben&quot;? - So ein Dreckschwein, den müßte man ...</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>zickezacke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T16:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6012814/">
    <title>Heute gelesen</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/6012814/</link>
    <description>&lt;i&gt;Al-Qaidas Propagandaabteilung hat eine Rede von Osama Bin Laden zum Karikaturenstreit veröffentlicht.&lt;/i&gt; Propagandaabteilung? Dann ist Al-Qaida in Abteilungen gegliedert, wie ein, sagen wir mal, Geheimdienst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dieser Tage gehen zwei neue Betriebssysteme an den Start - Merkel 2.0 und Microsofts Windows 7. Der Vergleich zeigt: Wer Weinköniginnen am Geschmack erkennen kann, ist prädestiniert für das Weiter-so-Gewurschtel, Systemabstürze inklusive.&lt;/i&gt; Gute Beschreibung der Angela M. Wenn es doch nur endlich zum Systemabsturz käme, ich kann es gar nicht mehr erwarten. Oh, dann werde ich Peter Lichts &quot;Lied vom Ende des Kapitalismus&quot; in Endlosschleife spielen und auf der Straße tanzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die EU schlägt Alarm: Die Brüsseler Kommission fürchtet die Folgen der Schweinegrippe. Das Virus sei unberechenbar - im schlimmsten Fall könnten sich bis zu 30 Prozent der Europäer anstecken. Der Wirtschaft drohten bei einer Massenerkrankung schwere Einbußen.&lt;/i&gt; Ja, so ein Virus ist unberechenbar, siehe die uns versprochenen Leichenberge: fallen aus wegen ist nicht. Worum es bei der Schweinegrippe geht, ist aber sehr wohl berechenbar und leicht auszurechnen. Und hier das &lt;a href=&quot;http://www.flashanywhere.net/en/othergames/5108-sneeze.html&quot;&gt;Spiel zur Grippe&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>aus aller Welt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T09:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/6003220/">
    <title>Help!</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/6003220/</link>
    <description>I feel fine (can&apos;t explain)&lt;br /&gt;
I just don&apos;t understand&lt;br /&gt;
Glad all over (can&apos;t explain)&lt;br /&gt;
96 tears&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
See my friends (can&apos;t explain)&lt;br /&gt;
Ticket to ride&lt;br /&gt;
Drive my car (can&apos;t explain)&lt;br /&gt;
Penny Lane
&lt;p&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;101&quot; alt=&quot;b01&quot; width=&quot;145&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/derwahredicki/images/b01.gif&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

I forgot to remember to forget&lt;br /&gt;
Good Vibrations&lt;br /&gt;
Peter Gunn&lt;br /&gt;
Excitations&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Penny Lane ( can&apos;t explain)&lt;br /&gt;
Strawberry fields&lt;br /&gt;
No milk today (can&apos;t explain)&lt;br /&gt;
Arnold Layne
&lt;p&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;99&quot; alt=&quot;b02&quot; width=&quot;145&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/derwahredicki/images/b02.gif&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

I forgot to remember to forget&lt;br /&gt;
Waterloo sunset&lt;br /&gt;
Itchycoo Park&lt;br /&gt;
Eight miles high&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily plays (the last time)&lt;br /&gt;
She&apos;s a rainbow (the last time)&lt;br /&gt;
I am the walrus (the last time)&lt;br /&gt;
When I was young
&lt;p&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;119&quot; alt=&quot;b03&quot; width=&quot;145&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/derwahredicki/images/b03.gif&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>Musik und so weiter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-20T23:09:00Z</dc:date>
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    <title>Der Sommer kommt,</title>
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    <description>dachte ich für einen Moment, als ich letzten Samstag im Supermarkt vor einer Kiste abgepackter Erdbeeren stand. Das ist doch wohl! Aber dann wollte ich wissen, aus welchem exotischen Land diese Gaumenfreude des Mai und Juni herangekarrt worden ist, und ich las: Niederlande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlande ist gut dran und darf sich ungestraft solche und schlimmere Sünden leisten. Wer ruft schon &quot;Nieder mit den Niederlanden&quot; oder meinetwegen &quot;Nieder mit der Niederlande&quot; - das ist auch dem Dümmsten noch zu dumm. Oder &quot;Nieder mit den niederländischen Agrarfabriken&quot;, solche Ungetüme ruft kein normaler Mensch. Als Transparent kann ich mir das vorstellen, in einer Demonstration des KBW. Aber das ist ein ganz anderes Thema.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>zickezacke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-12T11:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5976896/">
    <title>Der aufmerksame Kauz</title>
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    <description>Graue Nieselschleier senken sich herab&lt;br /&gt;
als Eugen das Rednerpult erklimmt&lt;br /&gt;
Mörikes &quot;Er ist&apos;s&quot; zu rezitieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einzustimmen schweift sein Blick&lt;br /&gt;
zum nahen Fluß, wo Schiffe langsam&lt;br /&gt;
doch bestimmt gen Hafen manövrieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Frühling läßt sein blaues Band&lt;br /&gt;
wieder flattern durch die Lüfte&quot;&lt;br /&gt;
- das ist so was von daneben&lt;br /&gt;
&quot;Süße, wohlbekannte Düfte&lt;br /&gt;
streifen ahnungsvoll das Land&quot; &lt;br /&gt;
- weil hier Kotgerüche schweben&lt;br /&gt;
&quot;Veilchen träumen schon&quot; &lt;br /&gt;
- dies ist ein böser Traum&lt;br /&gt;
&quot;wollen balde kommen&quot; &lt;br /&gt;
- wollt&apos; ich, gehen dürft&apos; ich kaum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bunte Regenschirme spannen sich im Rund&lt;br /&gt;
und ein Schiffshorn dröhnt von fern&lt;br /&gt;
die Masse schwelgt im Sentiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;- Horch, von fern ein leiser Hafenton!&lt;br /&gt;
Frühling, ja du bist&apos;s!&lt;br /&gt;
dich hab ich vernommen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwelgend applaudiert der Gäste Schar&lt;br /&gt;
niemand hat den Unterschied bemerkt&lt;br /&gt;
nur der Kauz dort - der hat nicht gepennt</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>Eugen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T20:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5973795/">
    <title>Sozialer Wandel</title>
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    <description>Als Kinder spielten wir auf bzw. in der Straße, es gab kaum Verkehr, und die parkenden Autos konnte man an seinen zehn Fingern abzählen, ohne alle zehn gebrauchen zu müssen (innerhalb weniger Jahre wurde es dann zum Geduldsspiel, einen Parkplatz zu finden). Frauen gingen von hier nach dort, um in den Geschäften der Nachbarschaft ihre Einkäufe zu machen, alte Männer mit qualmendem Zigarrenstumpen im Mundwinkel kamen vorbei, und auch ein Invalide in einem hölzernen Gefährt mit drei Rädern, die Antriebshebel mit den Armen vor- und zurückpumpend. Händler sahen wir mit Handkarren oder mit einem Kombi; die verkauften Nordseekrabben (&quot;Granaaat, frischer Granaaat!&quot;) sammelten Schrott ein (&quot;Alteisen, Lumpen und Papier!&quot;) oder verkauften Eier vom Bauernhof. Oder die Zeitungsverkäufer (Bild am Sonntag, gern genommen wegen der Berichte von der Fußballbundesliga).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum nahen Spielplatz wurde ich von Muddi oder meinen Geschwistern gebracht, die Aufsicht geleitete mich dann später über die Hauptstraße zurück, an der es noch nicht die Fußgängerampel gab. In der Spielplatzmitte war eine große Sandkiste, an der eine Rutsche stand, ringsum Bänke, bemalte Betonröhren (gut zum Verstecken), kleine Steinmauern (toll zum Balancieren) und im hinteren Teil Büro und Mehrzweckraum, in welchem ich zum ersten Mal ein Kaspertheater sah. Vor einigen Jahren wurde der Spielplatz endgültig aufgegeben, d.h. abgesperrt, das Grün verwilderte und sproß ungestört vor sich hin. Dann kam der Umbau bei der Straßenbahn, in dessem Zuge der Spielplatz planiert und, von wenigen Bäumen abgesehen, zur Wiese gemacht wurde, die nun freien Blick auf eine der großen Errungenschaften der Menschheit gewährt, den Autoverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wird schon vor dem Umbau geplant gewesen sein, was nun beschlossen ist und nur noch von der Politik dem businessborniertem Pöbel, der immer &quot;menschenwürdig&quot; und &quot;sozial&quot; dazwischenbölkt, wenn man im Begriff ist, ein gutes Geschäft zu machen, als notwendig und wünschenswert verkauft werden muß: auf dem Gelände des ehemaligen Spielplatzes sollen Parkplätze für das nahegelegene Krankenhaus entstehen; gebührenpflichtig selbstverständlich, denn die Gesundheit der Bürger ist nicht mehr ein Anliegen des Staates, sondern eine Ware, die sich private Unternehmer teuer bezahlen lassen möchten. Nein, ich weine hier keinen Kindheitserinnerungen hinterher, sondern stelle fest, daß wieder ein Stück Lebendigkeit einbetoniert wird - und nur an Lebendigkeit werden wir uns erinnern. Wer hat jemals von schönen Erlebnissen auf Parkplätzen gehört oder setzt sich beschaulich auf eine Bank am Rande solcher Stein-, Beton- oder Asphaltwüste und genießt den Ausblick, atmet freudigen Empfindens die frische Luft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben. Erinnerungen - ganz abgesehen von kürzlichen Spaziergängen und Radfahrten - verbinden mich auch mit der Juliushöhe, dem höchstgelegenen Teil des Stadtwerders, gleich hinter dem Gelände des ehemaligen städtischen Wasserwerks mit seine Anlagen und Becken zur Aufbereitung der Wässer. Dort wohnten die Familien von Egon, Peter und der Geschwister Traute, Birgit und Sohni (dessen richtigen Namen niemand interessierte und den ich nie erfahren konnte). Wir trafen uns im Schwimmverein in einer Weserbucht, spielten im Wasser und am Strand, tranken im Vereinsheim Cola, Sinalco oder Florida Boy (die Erwachsenen an der Theke hatten die typisch bauchigen Flaschen Haake Beck vor sich stehen), schleckten Eis am Stil, spielten Karten, Kriegen, Verstecken und auch mal Tischtennis (Rundlauf war sehr beliebt). Manchmal begleitete ich die Spielkameraden noch in das Kleingartengelände auf der Juliushöhe, bevor wir bis zum nächsten Tag Abschied nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich dort heute unterwegs bin, denke ich natürlich an die Jungs und Mädels, die ich längst aus den Augen verloren habe, und erfreue mich an der Vegetation, die nach wie vor getreulich die Jahreszeiten abbildet, obwohl diese durch den Klimawandel gehörig in Unordnung geraten sind. Damit ist es nächstes Jahr vorbei, man muß auch loslassen können: vor mehr als zehn Jahren wurde die Bebauung geplant, ein satter Reibach lockte, nun endlich sind die Pläne zur Bebauung durchgeboxt, in verbindliche Verträge gegossen worden und die Profite sind fest eingeplant. Ein Luxusviertel aus Häusern voller Eigentumswohnungen wird aus dem fruchtbaren Boden der Parzellen und aus dem Gelände des früheren Wasserwerks &lt;a href=&quot;http://spielverderber.twoday.net/stories/5948814/&quot;&gt;gestampft&lt;/a&gt; werden inklusive erneuerter und ganz neuer Straßen und der Abholzung gewachsenen Grüns (damit die zukünftigen Bewohner freien Blick die &quot;kleine Weser&quot; haben und die Verkaufspreise desto höher angesetzt werden können). Und, machen wir uns nichts vor, das ist erst der Anfang der Bebauung weiteren Kleingartengeländes in &quot;bester Lage&quot;. Nicht für eventuell staatlich geförderten Wohnungsbau für die sogenannten sozial Schwachen, die Mühe haben, erschwingliche Wohnungen zur Miete zu finden, sondern als Prestigeobjekte für gelangweilte Reiche und/oder ihre Schnöselbrut, die keinen Sinn für irgendwelche Schönheit ihrer Umgebung haben/hat oder für den natürlichen Reichtum, der für solch gewinnversprechendes Geschäft vernichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines gar nicht mehr so fernen Tages wird man Eintritt für die heute noch stadteigenen Grünanlagen bezahlen müssen; und damit daraus auch wirklich ein Geschäft wird, kann die wirtschaftshörige Politikermischpoke gar nicht anders, als die Bürger - im Interesse der Gesundheit! - zu regelmäßigen Besuchen zu zwingen. Dann wird die Stadtverwaltung bereits an eine Bertelsmann-Tochterfirma übertragen worden sein, und die Polizei ist nur noch für die Slums zuständig. Wer es sich leisten kann, bezahlt teure Wachdienste. Und wehe, du begibst dich als armer Schlucker in die Wohnviertel der Gutsituierten ...</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>dirty old town</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-03T20:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5963894/">
    <title>Pampelmuse und Reneklode. Eine Gegenüberstellung</title>
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    <description>Eine Welt, in der Kinder die Pampelmuse als &lt;i&gt;Grapefruit&lt;/i&gt; kennenlernen, ist eines Zaubers, eines Mirakels beraubt und die Kleinen tun mir leid. Das Wort Pampelmuse hat Charakter und es klingt mir so schön, daß ich gar nicht wissen möchte, woher es stammt. Anders die Reneklode, eine eingedeutschte Version der erhabeneren &lt;i&gt;Reine Claude&lt;/i&gt;, welches eine süße, dennoch erfrischende Pflaumensorte ist, Königin Claudia. Vorbelastet wie alle Pflaumen bis ans Ende meiner Tage ist sie, die Reneklode, einfach weil Uli G. eines Morgens beim Frühstück meinem Mitlehrling Frank eindeutig zweideutig vorführte, wie man eine Pflaume öffnen müsse. Frank (süße sechzehn damals) wand sich vor Verlegenheit, was ich gut verstehen konnte. Ja, verehrte Dame, so nehmen sie doch bitte zur Kenntnis, daß die Natur dem Manne einen Knüppel zischen die Beine geworfen hat: das ist der Grund, weshalb sie ihn am Nasenring im Kreis herumführen können, wann immer ihnen danach ist, Reine Claude. Von derlei Ballast ist die Pampelmuse frei; sie zieht uns vor Bitterkeit den Mund zusammen und macht uns doch im Herzen froh - solange man sie nur bei ihrem richtigen Namen nennt.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>zickezacke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-27T22:25:00Z</dc:date>
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