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    <title>der wahre Dicki</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Dicki</dc:publisher>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:date>2008-09-07T17:32:11Z</dc:date>
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    <title>der wahre Dicki</title>
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    <title>... daß Margarine Fett enthält</title>
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    <description>Auch zum Zähneputzen kann man sie benutzen. So möchte ich die Studie zweier Studenten der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der TU Chemnitz zusammenfassen, in der die Autoren nachweisen wollen, daß zwischen 132 und 278 Euro (statt 347) ausreichend sind, um die Grundbedürfnisse der &lt;strike&gt;Menschen&lt;/strike&gt; Leistungsempfänger abzudecken und ein Leben in Würde zu gewährleisten, ja, sich sogar ausgewogen zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mehr als 20 Jahren versuchte ich, mit 250 DM im Monat auszukommen, führte über alle Ausgaben Buch, aß Tütensuppen und Konserven, nahm Brot vom Supermarkt zu mir, kaufte nur das Nötigste, verzichtete auf den Erwerb von Kleidung, hatte kein Auto, aber Gebührenbefreiung, und dennoch kam ich kaum mit dem Geld aus. Obwohl ich keine Alkoholika trank und auch nur wenig rauchte (was damals, man erinnert sich, ohnehin erheblich billiger war als heute). Nach 6 oder 7 Wochen gab ich es auf, mir stand mehr Geld zur Verfügung, weshalb also diese Quälerei. Wenn man die Teuerung außer acht läßt (also rein theoretisch gesehen), entsprechen 250 DM in etwa 132 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr gibt es zu dieser Studie nicht zu sagen. Allerdings wundere ich mich, was da heute so gelehrt wird an den Universitäten und welcher Dozent seine Studenten mit antisozialem Gift indoktriniert haben mag - sie haben aus der Literatur die Ziele der sozialen Mindestsicherung ermittelt, daraus den Inhalt eines Warenkorbs abgeleiett, die aktuellen Verkaufspreise ermittelt (immerhin) und zusätzlich Kommilitonen befragt, was sie an dem System der Sozialleistungen als gerecht oder ungerecht empfinden. - Sie hätten mal die Bedürftigen fragen sollen, denn: grau ist alle Theorie. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn die Herren Theoretiker für ein Jahr von nichts weiter als 132 Euro im Monat leben wollten, da dies doch mit ein paar Einschränkungen ohne weiteres möglich sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Leute haben einen Verstand, der die Mühe nicht wert ist, an ihm zu zweifeln.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/aus+aller+Welt&quot;&gt;aus aller Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-07T17:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5167582/">
    <title>Verkrachte Existenz</title>
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    <description>Der Mensch gewöhnt sich an vieles und hat diese Fähigkeit schon oft bewiesen. Er hat sich an den Maschinenlärm in den Fabriken gewöhnt, an den Maschinenlärm in den Straßen, an den Maschinenlärm in der Luft, und auch an den Maschinenlärm in und aus den Wohnungen. So wurden die Nachbarn, nur ein paar Häuser weiter beheimatet, mit Rührung willkommen geheißen, als sie nach der Rückkehr aus ihrem Urlaub - ganz Techno-Liebhaber - die Umgebung mit einem Potpourri beliebter Bummbummbumms erfreuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An all das hat sich der Mensch gewöhnt und ich bin wohl kein Mensch, daß mir all das immer noch fremd, unangenehm und sogar bedrohlich erscheint. Ich glaube, mit meinen Gefühlen stimmt etwas nicht. Ist aber nicht weiter schlimm; das entspricht sicher einem kürzlich entdeckten Krankheitsprofil, für das kürzlich spezialisierte Experten kürzlich entwickelte Pharmaprodukte empfehlen können. - In einer aufgeklärten Zivilisation sind Gefühlsduseleierkästen das Problem und sonst gar nichts.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/in+eigener+Sache&quot;&gt;in eigener Sache&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-03T21:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5157447/">
    <title>Klassische Western (10): The wild bunch</title>
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    <description>bzw. Sie kannten kein Gesetz. Ein Trupp Texasranger reitet auf den Eisenbahngleisen in eine Kleinstadt (Antiquiertheit), vorbei an einer Gruppe Kinder, die Skorpione mit Stöcken in Ameisengewimmel schubsen und sich auf das Gemetzel freuen (Grausamkeit),  während ein paar Ecken weiter eine Temperenzlergemeinde dem Alkohol abschwört (Gesundheit), als ob das die Probleme der Zeit wären (Aktualität). Auf den Dächern lauert eine Horde schießwütiger Kopfgeldjäger darauf, daß ihnen die Bande in die Falle geht. Die Ranger betreten die Bank und der Überfall ist im Gange. Irgendwie bemerken sie die Kopfgeldjäger und brechen aus, als die Temperenzlerprozession mit Gesang und Kapelle die Bank passiert; es folgt ein Geballer, dem mehr Zivilisten zum Opfer fallen als Häscher und Banditen zusammen: peng peng peng! in Großaufnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Banditen haben aber nur Unterlegscheiben statt Silbermünzen erbeutet und so weiter und so fort. Ein Zug wird überfallen, eine Brücke gesprengt, das Übliche eben. Kommen wir zum Finale. Die vier verbliebenen Banditen, ein ziemlich wilder Bunch, hatten mit einem mexikanischen Provinzfürsten Geschäfte gemacht und dabei einen der ihren - der zuviel mit seinen unschuldigen Landsleuten sympathisierte - an die Rachlust des Provinzfürsten verloren. Sie erwachen im Lager jenes Ganoven, verlassen die Frauen, mit denen sie die Nacht verbracht hatten, der Anführer sagt: &quot;Also, gehen wir.&quot; Augengegucke, dann erwidert einer: &quot;Warum nicht?&quot; Angeblich träumten sie vom letzten Coup, um sich danach zur Ruhe zu setzen, in Wahrheit - sie schießen den Provinzfürsten nieder und begeistern sich an der Verwirrung seiner Truppen. Dann wird geballert, was das Zeug hält; Winchesters, Granaten, Maschinengewehr solange sich noch ein Muskel regt, die Geier warten schon, bzw. A mule for Sister Sarah, aber das ist wieder ein anderer Film und ebenfalls ganz &lt;strike&gt;wildes&lt;/strike&gt; großes Kino (mit gesprengter Brücke). Zurück bleiben cirka 250000 Tote; nicht schlecht für einen einzigen Film, das wird nur von der Wirklichkeit noch übertroffen.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Musik+und+so+weiter&quot;&gt;Musik und so weiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-29T21:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5148487/">
    <title>Deutsche-Bucht-Dreieck?</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/5148487/</link>
    <description>&quot;Piraten kapern weitere Schiffe&quot; titelt eine zurecht weitgehend unbekannte Tageszeitung heute. Was ist da los, wo bleibt die Bundesmarine? Wo steckt die überhaupt!? - Ach so, am Golf von Aden auf Terroristenjagd und im schwarzen Meer, um Georgien, ja, was, wie nennt man diese Schmierenkomödie am besten? Hier geistern jedenfalls Piraten herum wie seit Störtebekers Zeiten nicht mehr, wenn man den Schlagzeilen Glauben schenken darf. Müssen wir Bürgerwehren bilden und mit den Schiffen der &lt;a href=&quot;http://www.dgzrs.de/&quot;&gt;DGzRS&lt;/a&gt; den Freibeutern entgegenfahren? Hallo, kann das Verteidigungsministerium sich mal dazu äußern?</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/aus+aller+Welt&quot;&gt;aus aller Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T08:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5142137/">
    <title>so was von dreist</title>
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    <description>Schlagzeile der hiesigen Zeitung:&lt;br /&gt;
Piraten entführen Schiff aus Bremen</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/aus+aller+Welt&quot;&gt;aus aller Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-23T08:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5135669/">
    <title>Diese Müdigkeit</title>
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    <description>kommt vom Wetter und persönlichen Lebensumständen, woran nichts Neues ist, womit ich immer zurechtgekommen bin, mal besser, mal schlechter. Doch diese Müdigkeit, diese besondere, lähmende und hochaktuelle Müdigkeit resultiert in hohem Maße aus dem Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber den immer und immer wiederholten und ganz bewußt eingesetzten Lügen: aus der Ohnmacht vor einer Propagandamaschinerie, die gut geschmiert tagtäglich ihre dummdreisten Zumutungen auf uns niederprasseln läßt. Ob Sozialschmarotzer, Eigenverantwortlichkeit, Privatisierung, Rückbau des Sozialstaates oder Gesundheitsbewußtsein und so weiter und so weiter, nicht zu vergessen der Krieg gegen den Terrorismus, und nun - das hat uns noch gefehlt - &lt;i&gt;die russische Gefahr&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Okkupation des Iran ist ebenso beschlossene Sache, wie es die des Irak war, doch ärgerlicherweise hat Rusland erklärt, einen Angriff auf Iran als Angriff gegen sich selbst zu werten. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, weshalb der in den USA als Salonlöwe bekannte georgische Präsident einen Krieg mit Russland vom Zaun bricht, Polen ausgerechnet jetzt unter den &quot;defense shield&quot; drängt und die NATO auf Konfrontationskurs mit Russland ausgerichtet wird. Und immer tönt es aus allen Kanälen und von allen Titelseiten der unabhängigen und kritischen Öffentlichkeit; der eine schreibt ab, der andere formuliert absichtsvoll unwahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propaganda wendet sich weder an die Anhänger der Propagandisten noch an Zweifler und Kritiker; wie denn, sie hat keine Argumente und wiederholt nur dröhnend die angesagten Parolen - nein, sie ist  g e g e n  Zweifler und Kritiker gerichtet, soll sie zermürben, in Resignation drängen, ermüden. Wenn die Lügen als solche entlarvt sind - und dank reger Köpfe haben Lügen gerade im Internet heute eine Halbwertzeit von nur noch wenigen Stunden -, aber ständig repetiert werden - &lt;i&gt;gebetsmühlenhaft&lt;/i&gt; - , wenn also die Vernunft nichts auszurichten vermag, weil es nicht mehr um Auseinandersetzung, Diskussion, Dialog oder eventuell Kompromißfindung und Interessenausgleich geht, sondern um das Durchsetzen von Interessen, denen viele Menschen skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen - wenn also die Vernunft nichts mehr ausrichten kann, was dann? Wenn eine Gegenöffentlichkeit - die es gibt! - in ihrem bescheidenen Wirkungskreis kein Gegengewicht sein kann, was dann? Wenn eine kleine Gruppe beschlossen hat, mit der Hilfe nützlicher Idioten und käuflicher Subjekte ihre Interessen um jeden Preis durchzuboxen, was dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hast DU damals getan? werden uns einmal Kinder und Enkel fragen, falls die kranken Arschlöcher überhaupt noch eine Welt übrig lassen, in der Menschen leben können.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Nachtgesaenge&quot;&gt;Nachtgesaenge&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-20T19:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5127560/">
    <title>Böse Russen</title>
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    <description>In der hiesigen Zeitung steht heute:&lt;br /&gt;
&quot;Wenn unsere Friedenstruppen und unsere Bürger angegriffen werden, werden wir auch in Zukunft so antworten, wie wir es getan haben&quot;, sagte der Kremlchef gleich zu Beginn der gemeinsamen Pressekonferenz [mit Angela Merkel] &lt;i&gt;und gab damit einen frostigen Ton vor&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
- Oh, diese bösen, uneinsichtigen, bösen Russen.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Symptome&quot;&gt;Symptome&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-16T18:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5114285/">
    <title>smallfacetofacymost</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/5114285/</link>
    <description>Einige Tagende zuvor belauschte ich wiedermalmal eine Drehplatte, hinter deren Tarnung als namensverlorener &lt;i&gt;Small Faces&lt;/i&gt; eigen eine nachgepresste &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Ogdens&apos;_Nut_Gone_Flake&quot;&gt;Ogdens&apos; Nut Gone Flake&lt;/a&gt; gesteckt gehat. Auf der Hinternseite ganz erzählt eine Erzählperson - &quot;und wer auch sonst&quot; hätte die Raupe zu Alice gesagt gehabt - das Märchen von Happiness Stan, der zum Mond hinauf hinaufblickt und eine Hälfte ist von Dunkelheit verschlungen und wie Mad John ihm von den Mondphasen erzählt und. Die sechs Songs sind teils überraschend hübsch, aber der Sprecher ist Spleen, es ist &lt;a href=&quot;http://www.stanleyunwin.com/&quot;&gt;Stanley Unwin&lt;/a&gt; und ein Vergnügen ganz. Sprechen ist Musik im Gelungenen und jenes (nicht dieses) singt und klingt köstlichenst briticallymost!</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Musik+und+so+weiter&quot;&gt;Musik und so weiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-09T20:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5112734/">
    <title>Rätsel-Intelligenz</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/5112734/</link>
    <description>Im Internet gibt es Portale, wo kleinere Spiele online verkauft werden, und dort besorge ich mir immer mal wieder Demoversionen (eine Stunde spielbar), die mich interessieren. Derzeit probiere ich eine Rätselsammlung aus, die inhaltlich einem gut gestalteten, interaktivem Intelligenztest entspricht (glücklicherweise aber nicht als solcher verstanden sein will).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intelligenztests gibt es seit 1904, und sie waren immer eine Reihe von Aufgaben, die ein bestimmtes Wissen und Können abfragten: Reihenbildung, Formerkennung, Zuordnung, Selektion und ähnliches in Variation. 1984 kam ein offenbar nicht unintelligenter Mensch auf die Idee, die Testergebnisse mehrerer Jahrzehnte miteinander zu vergleichen, und - siehe da! - es ergab sich, daß die durchschnittliche Intelligenz der Menschen erheblich gestiegen ist, ja, daß Menschen um 1900 einen IQ von unter 70 gehabt haben müssen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein russischer Forscher bat 1990 Analphabeten in entlegenen Gegenden um eine Äußerung zu folgenden Aussagen (typischen Intelligenztests nachempfunden): &quot;Wo es immer schneit, sind alle Bären weiß.&quot; &quot;Auf Novaja Semlja schneit es immer&quot;. Eine exemplarische Antwort: &quot;Ich habe bislang nur schwarze Bären gesehen und kann nichts über Dinge sagen, die ich nicht gesehen habe.&quot; (Im Gerichtsfilm hätte der Staatsanwalt nun mit schneidender Stimme gefordert: &quot;Antworten Sie mit Ja oder Nein!&quot;) - Dieser Mensch hat noch nie von Eisbären gehört und ist skeptisch, ob er hier nicht auf dünnes Eis gelockt wird. Ist das unintelligent?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel, aus dem ich meine Informationen habe, nennt für eine andere Auffassung von Intelligenz das ferne Volk der Luo in Kenia, für die unter anderem Respekt, Verantwortungsgefühl und Rücksichtnahme als Maßstab für die Intelligenz eines Menschen gelten (was bei uns leider sehr aus der Mode gekommen ist). So werden schlußendlich zwei Aussagen getroffen. IQ-Tests messen ... die Anpassung an die moderne [maschinisierte; Dicki] Welt. IQ-Tests können ... zu etwa 25 Prozent die akademischen und beruflichen Leistungen vorhersagen. - Das ist nicht allzu beeindruckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum also: IQ-Tests sind unintelligent, können aber dem Interessierten als Spiel Vergnügen bereiten. Und: ein IQ von 140 und mehr verweist auf ein spezielles abstraktes Können (das sich durch Übung steigern läßt), aber nicht auf Intelligenz. Hinwiderum ist ein hoher IQ nicht automatisch ein Zeichen für mangelnde Intelligenz ...</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Notizen&quot;&gt;Notizen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-08T20:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5096590/">
    <title>Dickis kleiner Frauenratgeber</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/5096590/</link>
    <description>Da ich immer wieder gebeten, ja geradezu bekniet werde, doch endlich auch von meinen Amouren zu berichten, so kann ich mich dem nicht länger entziehen, wenn auch widerwillig. Denn was dem Freiherrn von Münchhausen seine Seeabenteuer, das sind dem wahren Dicki seine Sexabenteuer, und man wird meine getreulichen Schilderungen derselben ebensowenig Glauben schenken wollen wie jenen, obwohl jedes einzelne Wort der Wahrheit entspricht, ungelogen! Allein, was hilft&apos;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachbarstadt O. hatte ich vor einigen Jahren eine Mätresse, bei der ich jedes Wochenende verbrachte. Frisch und munter umarmten wir uns freitagsabends auf dem Bahnsteig, matt und müde lief sie des Sonntags neben dem Zuge her, um mich ein letztes Mal zu fragen, ob ich sie wirklich liebe, und mir zu sagen, was ihr eben noch einfiel, und ihr fiel eine Menge ein. Da sie aber mit dem schneller werdenden Gefährt nicht lange Schritt halten konnte, mußte sie das meiste für sich behalten, was sie sehr unzufriedenstellend fand. So begann sie damit, wochentags nach Geschäftsschluß ein Lauftraining zu absolvieren. Bald konnte sie mir bis zum Ende des Bahnsteigs allerlei Possierliches ins Abteil hineinrufen und es dauerte nicht lange, bis sie noch auf dem Geleise den Zug begleitete. Daraufhin regte ich an, sie möchte doch einem Sportverein beitreten und sich für die nächste Olympiade bewerben. Anstatt mir zu danken, brach sie aber in Tränen aus und schluchzte, wenn ich sie für so dumm hielte anzunehmen, daß bei olympischen Spielen Eisenbahnen führen, sei es wohl mit meiner Liebe nicht weit her, womit die bis dahin so unkomplizierte Affäre endete. - Frauen sind schnell, aber nicht immer gedankenschnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kennt jeder Friseurlehrling eine Weibsperson, die spritzen kann, es ist also nichts Besonderes mehr daran (der Weltrekord stand zuletzt bei 4,5203 Metern). Doch machte ich unterm Jahr die Bekanntschaft einer wohlgerundeten Dame, die mich zu einer Wette aufforderte: sie wolle mir in jeder Weise zu Diensten sein, wenn ich auf drei Meter Entfernung eine Zielscheibe im Schwarzen träfe. Gelänge hingegen ihr dieses Kunststück, so schuldete ich ihr einen Batzen Geld. Wiewohl drei Meter keine geringe Entfernung sind, wenn einem kein anderes Hilfsmittel als die bloße Hand zur Verfügung steht, schlug ich voll Zuversicht ein. Den notwendigen Druck verschaffte ich mir durch zweiwöchige Enthaltsamkeit. Als nun der von uns verabredete Tag gekommen, vermaßen wir den Abstand, stellten die Zielscheibe auf, und nun galt es. Sorgfältig visierte ich das Ziel an und zweifelte nicht an meinem Erfolg, doch ließ mich eine kleine Unkonzentriertheit die Spritze im letzten Moment verreißen, sodaß ich die Stehlampe zerschoß. Nachdem der Schaden behoben war, kam die Reihe an sie. Ohne große Worte zu machen will ich hier nur sagen, daß sie das Schwarze aus der Scheibe hinwegfegte. Die Schulden stottere ich noch heute ab. - Frauen sind treffsicher, und sie sind geschäftstüchtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderer Gelegenheit hatte ich vor einer schwarzgelockten Schönheit mit Umfang und Länge eines gewissen Organs geprahlt, und nun wollte sie Beweise haben. Da war guter Rat teuer. Ich begehrte sie sehr, doch wie konnte ich ihr geben, was ich nicht habe? Endlich verfiel ich auf eine List. Als der Moment der Wahrheit kam, sah ich an mir herab und spielte den Überraschten. &quot;Oh nein!&quot; rief ich, &quot;jetzt habe ich schon wieder einen Schrumpfschub!&quot; Seit mehreren Jahren plage mich diese rätselhafte Malaise und jedesmal sei das Organ ein wenig kürzer und dünner. &quot;Laß uns den Augenblick nutzen,&quot; bat ich sie, &quot;bevor gar nichts mehr übrig ist.&quot; Hinterher kraulte sie mir das Haar und sagte: &quot;Du dummer Junge, dachtest du wirklich, ich glaube dir diese Räuberpistole? Im Übrigen, weshalb um alles in der Welt sollte mir wohl eine Salatgurke Lust verschaffen.&quot; - Frauen sind praktisch veranlagt.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Tips+und+Tricks&quot;&gt;Tips und Tricks&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-30T22:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5093387/">
    <title>Komitee für Volksgesundheit</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/5093387/</link>
    <description>&lt;b&gt;Robespierre&lt;/b&gt;: Genossen, wir können nicht länger untätig bleiben. Erst letzte Woche klagte wieder ein Veganer vor Gericht, weil aus seinem frisch vom Markt gekauften Kohlrabi ein Wurm herauskroch - und hat nicht recht bekommen. (Skandal! Unerhört! Ja, wo gibt es das denn!) Erst vorgestern wurde ein gesundheitsbewußter Mitbürger von einem Raucher geohrfeigt, weil er dem die todbringende Zigarette aus der Hand geschlagen hatte - und die Polizei hat sich geweigert, eine Anzeige aufzunehmen. (Zustände! Pfui! Lumpen!) Wir müssen die Errungenschaften der Gesundheitsaufklärung, der Gesundheitsreformen, ja, die Aufklärer selbst schützen. (Aber Hallo!) Es bleibt uns gar nichts Anderes übrig, als einen Generalverdacht gegen alle nicht ausdrücklich Gesunden zu erklären, diese unter Beobachtung zu stellen und ihnen den Beweis ihrer Gesundheit aufzuerlegen, da weder Judikative noch Exekutive vollumfänglich den Geist der Reformen mittragen. (Jawohl! Recht vor Gnade! Auf die Guilloutine!)&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Danton&lt;/b&gt;: Bruder Robespierre, Ihr werdet nicht umsonst &quot;Der Tugendhafte&quot; genannt, da Euch bis heute alle Versuchung fremd geblieben. Und wir stimmen überein: Gesundheit hat Vorfahrt. (So ist es! Heil! Brumm-Brumm!) Jedoch erlaubt mir eine Anmerkung: es will mir nicht glücklich scheinen, mit Strenge zu erzwingen, was doch im Laufe einiger Jahre unter dem Druck der Verhältnisse praktisch von selbst sich ergeben wird. So laßt doch den heute noch Uneinsichtigen ihre Laster und vertraut auf die Vergänglichkeit solch unzeitgemäßen unvernünftigen Handelns. Gebt ihnen ein wenig Leine, dann werden sie glauben, sie folgten uns freiwillig. (Hört, hört! Da soll mich doch der ... ! Ach, so ein Lämmchen!)&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Marat&lt;/b&gt;: Mit Verlaub, Bruder Danton, das ist Unfug. Entweder wir handhaben das mit Strenge oder gar nicht; es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Wir sind nicht an der Macht, um die Menschen glücklich zu machen, sondern um sie vor den Gefahren der Gesundheit zu bewahren. (Bravo!) Im Übrigen liegt mir Zahlenmaterial vor, nun, ich will damit niemanden langweilen, nur soviel sei gesagt: die Landesvereinigung der Psychoanalytiker, der Bund der Heilkundigen, die pharmazeutischen Werkstätten, die Apothekerliga - sie alle beklagen ein geschäftsschädigendes Desinteresse der Bevölkerung an ihren gesundheitsfördernden Dienstleistungen; ja, die Kosten für Werbung übersteigen die Einnahmen auf diesem Sektor. Das kann und darf und wird nicht hingenommen werden. (Steckt sie in die Klapse!)&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Robespierre&lt;/b&gt;: Eben, hört also meinen Vorschlag: es wird ein Gesundheitspaß eingeführt. Wer seine Gesundheit nicht nachweisen kann, muß unter polizeilicher Aufsicht verschiedene Auflagen erfüllen, beispielsweise Rauchentwöhnung, Ernährungsberatung, Psychotherapie, ärztlich begleitete Medikamention, als Einzelmaßnahmen oder im Paket, in jedem Falle kostenpflichtig. (Phantastisch! Das ist es! Gesundheit!) Ich danke euch für die Zustimmung, Damit wäre unser Teil getan, die Staatssekretäre werden sich um die Details kümmern. So. Wer noch nichts Besseres vorhat, ist herzlich eingeladen, mich zu einem kleinen Kulturfest zu begleiten, das von jungen osteuropäischen Frauen veranstaltet wird, die, so hat man mir versichert, sich im Umgang mit Peitsche und Handschellen auskennen und weißes Pulver sowie bunte Pillen zur mentalen Kräftigung anbieten. Aber bitte nicht wieder so eine blutige Schweinerei wie beim letzten Mal.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/zickezacke&quot;&gt;zickezacke&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-29T22:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5082405/">
    <title>55. Kapitel</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/5082405/</link>
    <description>&lt;i&gt;in welchem der Autor einer Boxerdame namens Bella über die Beschaffenheit seines am Wegesrande abgestellten Geräts zur Fortbewegung Auskunft gibt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Strecke fahre ich nie wieder, niemals! Die erste halbe Stunde ging es auf vertrauten Wegen zu meinem lauschigen Rastplatz, und die Welt schien in Ordnung: über mir die Sonne, unter mir die Erde, wie es sich gehört. Dann war Schluß mit Vertrautheit und Lauschigkeit. Ein Ortskern nebst neugebauter Sparkasse, Premiumpizzeria und Obligatgriechen  p l u s einer alten Fettbude namens &quot;Döner-Haus&quot; mußte durchfahren werden; jede Menge Gedöns und Straßenverkehr bis der Arzt kommt. Und es nahm kein Ende, Ortskern schien sich an Ortskern zu reihen, sodaß ich beim Überqueren der durch das Schild &quot;Bremen&quot; gekennzeichneten Landesgrenze mal keine Wehmut, sondern Erleichterung empfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flugs suchte und fand ich einen Rastplatz im Grünen, wo ich im Schatten verweilte, Wasser trank und eine Selbstgedrehte rauchte. Während ich dabei auf und ab ging und gelegentlich meine Beine ausschüttelte, sagte plötzlich eine Altstimme hinter mir: &quot;Komm mal hierher.&quot; Und, bevor ich mich angesprochen fühlen konnte: &quot;Bella, komm jetzt her.&quot; und &quot;Bella!&quot; Eine sommerlich gekleidete Deix&apos;sche Schrebergärtnerin führte ihren Boxer spazieren; ein Tier von ebenso behäbigem wie eigensinnigem und neugierigem Wesen. Nach einem Weilchen trotzigen Verharrens begann die Hündin mein Fahrrad zu umrunden, an Reifen, Felgen und Pedalen schnüffelnd. Freundlich sah ich ihr ins Gesicht, als sie mir mit krausgezogener Stirn einen fragenden Blick zuwarf, und sagte deutlich und akzentuiert: &quot;Das ist ein Fahrrad.&quot; Der Deix-Figur entwich hörbar Atem, die Dame Bella schien mit der Antwort nicht recht zufrieden, folgte aber bald dem Ruf: &quot;Komm jetzt Bella, wir wollen hier entlanggehen.&quot; Nun weiß auch Bella, daß man im Leben manchmal Antworten, die man nicht versteht, auf Fragen, die man nicht gestellt hat, bekommt. Bella ciao, Bella ciao, Bella ciao &lt;strike&gt;chow-chow&lt;/strike&gt; ciao ciao.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War es das? Nein. Meiner harrte ein Schock, an derselben Stelle wie schon im Vorjahr, was ich natürlich schleunigst in die Verdrängung geschickt hatte. Ein Dach gedeckt mit  m-o-o-s-g-r-ü-n-e-n  l-a-c-k-i-e-r-t-e-n Ziegeln! Man sollte meinen, daß eine durch Feinstaub, Erdstrahlen und Aufklärung über die Gefahren des &lt;strike&gt;Nicht&lt;/strike&gt; Rauchens sensibilisierte Menschheit hier eine Batterie Warnschilder aufstellte: &quot;Der Anblick dieses Daches kann einen katatonischen Schock hervorrufen&quot; und der Ortsamtsleiter höchstselbst den arglosen Passanten die für das Lesen der Spezialschilder nötigen 3-D-Brillen einhändigte. Aber von wegen! Die Menschheit ist so abgestumpft, wie es mein Brotmesser hoffentlich nie sein wird. Klinge meines Brotmessers, ich taufe dich auf den Namen Karin. Mögest du allzeit eine Handbreit Brot unter der Schneide haben.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Dickis+Reisen&quot;&gt;Dickis Reisen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-24T18:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5072189/">
    <title>Kunst am Bach, Kunst am Bau</title>
    <link>http://derwahredicki.twoday.net/stories/5072189/</link>
    <description>In der Ortschaft, die mich durch die Ankündigung ihrer &lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/stories/5042444/&quot;&gt;Summer Dream Party&lt;/a&gt; - also Sommer-Traumparty oder Sommertraum-Party, das ist noch immer nicht geklärt - für sich eingenommen hat, liegen Altertum und Moderne nah beieinander. Von der Stelle, wo ich gerne raste - an einem murmelnden, klingenden Bach in einem kleinen Forst - hat man freien Blick auf ein wassergetriebenes Schaufelrad, Teil einer alten Mühle (an der Straße ein Schild: &quot;Ährensache&quot;), und wenn man ein paar Schritte dem Bächlein folgt, stößt man auf ein knallgrünes Etwas, möglicherweise ein aufblasbares Gummitier ehedem, das mit Steinen beschwert am Grunde liegt; Fingerübung eines lokalen Künstlers wohl, der Tristo oder ähnlich heißen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich an einen Bremer Künstler erinnert, an den ich angesichts jeder Baustellenabsperrung denken muß, denn er pflegte seine Objekte - unbedarfte Menschen hätten dazu vielleicht &quot;Baum&quot; oder &quot;Parkbank&quot; gesagt - in rotweißes Absperrband zu wicklen; durchaus dynamische Kunstwerke, die im Auge des Betrachters nach einiger Zeit kontemplativen Schauens ein Flimmern hervorriefen. - Was mag aus ihm geworden sein, ob er nach New York gegangen ist, nachdem  ihn Passanten schnöde für einen Bauarbeiter hielten?</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Musik+und+so+weiter&quot;&gt;Musik und so weiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-20T21:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5054031/">
    <title>Sehr geehrter Herr Dickens!</title>
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    <description>Durch Filmbesprechungen auf Ihr gleichnamiges Buch aufmerksam geworden, habe ich mit der Lektüre von &lt;i&gt;Oliver Twist&lt;/i&gt; begonnen und will Sie über das Mißbehagen nicht im Unklaren lassen, in das mich der Verfolg dieses Romans von der ersten Seite an ausgelöst hat. Um Ihnen aber Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, will ich anerkennen, daß in einer Zeit, da Autoren sich auf historische wie aktuelle Schauplätze (London, Venedig, Athen, Rom) spezialisiert haben, Sie nicht dafür zu schelten sind, daß Sie ihre Erzählungen in das London bzw. England zwischen 1840 und 1860 verlegt wurden, zumal der Sachkenntnis und Detailtreue Ihrer Schilderungen gewiß fleißige Recherche zu Boden liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie Sie mit dem Knaben Oliver umspringen, das schlägt doch leibhaftig dem Faß die Krone ins Gesicht: einen Vater gestehen Sie ihm nicht zu, die Mutter rauben Sie ihm gleich nach der Geburt im Armenhaus, setzen ihn auf magere Kost und noch weniger, lassen den Kirchspieldiener immer wieder dessen Knotenstock an ihm erproben, geben ihn - noch keine zehn Jahre alt - einem Leichenbestatter in die Lehre und lassen das arme Kind obendrein in einem Sarg übernächtigen. Sie bringen es wohl gar noch fertig, der gepeinigten Seele einen Glimmstengel in den Hals zu stecken. Da ist es frelich kein Wunder, daß der Junge unter dem Eindruck der Grausamkeiten fortwährend weint und greint und ihm kaum je ein verständliches Wort entlockt werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dickens! Entweder geloben Sie öffent- und feierlich, diese Mißhandlungen sofort einzustellen, oder ich verspreche Ihnen, nicht nur die Lektüre stante pede zu beenden, sondern obendrein Anzeige gegen Sie einzureichen wegen Kinderschändigung. Bitte sehr, Sie haben die Wahl, aber behaupten Sie nicht, Sie seien nicht gewarnt gewesen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit gar nicht so freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wahre Dicki</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/Musik+und+so+weiter&quot;&gt;Musik und so weiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-11T19:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahredicki.twoday.net/stories/5047061/">
    <title>Noch ein Resultat</title>
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    <description>Carmen war ja bald die Einzige im Büro, die sich die Spiele der Fußball-EM (European Soccer Contest?) angesehen hat; nur mit den Praktikanten konnte sie ein wenig fachsimpeln. Am Morgen nach dem Halbfinalsieg ihres Teams kam sie juchzend mit einer Spanienfahne zur Türe hereingestürzt. Die war voll drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach dem Finale hatte sie Urlaub, so daß ich mit Verspätung und nur per E-Mail gratulierte. Für Gestern hatten wir sie zurückerwartet, aber es erschien keine Carmen. Nanu? Heute rief sie mich an: nach dem Schlußpfiff sei sie jubelnd herumgesprungen und habe sich - das stehe nicht fest - entweder eine Zerrung oder einen Bänderriß zugezogen; gleichviel, sie habe das Bein geschient bekommen und laufe nun an Krücken herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du hast aber auch ein Pech!&quot; sagte ich und dachte: wie isses nun bloß möglich. Nach der Fußball-WM 1966 erzählte meine Schwester, der Vater einer Mitschülerin habe während des Finales England gegen Deutschland vor Aufregung einen Herzanfall erlitten und sei stickum verröchelt. Auch wenn das nicht genau ihre Worte waren, mußte ich doch schrecklich lachen (&quot;Das ist nicht lustig!&quot;), denn es ist doch absurd, sich wegen eines Spieles derart zu echauffieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien 1, Deutschland 0, Carmen -1. - Das war es nun endgültig mit der Berichterstattung von der EM 2008, freuen wir uns auf eine tönende und hoffentlich verletzungsfreie WM 2010.</description>
    <dc:creator>Dicki</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahredicki.twoday.net/topics/ballaballa&quot;&gt;ballaballa&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dicki</dc:rights>
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