zickezacke
Aus einem Kapitän, der gelassen sein Boot steuert, wird durch geschickte Übersetzung ein Akrobat: Kapitän Jake blieb am Steuer; er stand davor und betätigte es mit der linken Hand hinter seinem Rücken. Dieser Teufelskerl!
Dicki - am So, 22. November 2009, 22:25 - Rubrik: zickezacke
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Daß wir seit dem Mauerfall vor 20 Jahren in einer neuen Bundesrepublik leben, in der Freiheit und Demokratie großgeschrieben werden, macht kaum ein Vorfall so deutlich, wie jene Durchsage neulich auf der Feier des Mauerfalljubiläums: "Das Brandenburger Tor kann aus Sicherheitsgründen leider noch nicht geöffnet werden." zitiert eine ansonsten sehr feierbejahende Rundfunksendung mit dem Hinweis, dies sei ein Schönheitsfehler. Aber wo war die Schönheit?
Dicki - am Do, 19. November 2009, 13:37 - Rubrik: zickezacke
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Schokoladenkennern ist keine Neuigkeit, was ich heute den Kollegen zurief: "Der Sarotti-Mohr ist tot!" und "Seht mal." Da war der schwarze Mann gegen einen Güldenen ausgetauscht. So einfach läßt sich der Mohr aber nicht abschieben ("Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehn", ja? Das hätte manch einer wohl gerne) und im Internet ist er dementsprechend präsent. - Ganz unter uns: dementsprechend ist ein richtig bescheuertes Wort.
Doch nicht nur freundliche Zeitgenossen (mit schokoladeverschmierten Lippen beispielsweise) lassen ihn dort leben, sondern trist humorlose Köpfe widmen ihm Fotogalerien, um zu beklagen, daß er noch immer nicht komplett aus Deutschland vertrieben worden sei. Vergeblich suchte ich auf jener Seite nach Forum, E-Mail, Kommentarfunktion - mit diesen Leuten ist eine Kommunikation nicht möglich. Vielleicht wollen sie einfach nicht zuhören. Sonst sagte ich ihnen in etwa dies:
Liebe Antirassisten und Mohrenretter, eure Abschichten mögen ehrenwert sein, doch bin ich nicht einverstanden, denn beinahe jede der von euch als Anklage oder Vorwurf veröffentlichten Abbildungen ruft bei mir unweigerlich gute Laune hervor. Ob Mohrenstraße, Mohren-Apotheke, Negerkuß, Sarotti-Mohr - ich möchte nichts davon missen. Möglicherweise ist Kultur, mit allen historisch gewachsenen Vorzügen und Nachteilen, einfach eine Angelegenheit für reife Menschen mit Humor. Darüber gründlich nachzudenken empfiehlt (mit den üblichen Grüßen) der wahre Dicki.
Das konnte ich den Leuten also nicht schreiben, da bei ihnen die Kommunikation als Einbahnstraße angelegt ist. Dafür kann ich aber hier schreiben, daß ich für Eiferer jeglicher Couleur nichts übrig habe. Und daß es eine bestimmte Sorte Eiferer gibt, die durchaus dem Neuen aufgeschlossen gegenüber stehen: sie machen eben eine feste Regel daraus und verlangen, daß alle Menschen nach dieser Regel leben. Solch eine Regel kann auch der Antirassismus sein. Peinlich nur, daß trotz aller Proteste gegen rassistische Praktiken unter dem politisch korrektem Mäntelchen die Vertreibung des Mohren aus Deutschland häßlich wie je hervorlugt.
Doch nicht nur freundliche Zeitgenossen (mit schokoladeverschmierten Lippen beispielsweise) lassen ihn dort leben, sondern trist humorlose Köpfe widmen ihm Fotogalerien, um zu beklagen, daß er noch immer nicht komplett aus Deutschland vertrieben worden sei. Vergeblich suchte ich auf jener Seite nach Forum, E-Mail, Kommentarfunktion - mit diesen Leuten ist eine Kommunikation nicht möglich. Vielleicht wollen sie einfach nicht zuhören. Sonst sagte ich ihnen in etwa dies:
Liebe Antirassisten und Mohrenretter, eure Abschichten mögen ehrenwert sein, doch bin ich nicht einverstanden, denn beinahe jede der von euch als Anklage oder Vorwurf veröffentlichten Abbildungen ruft bei mir unweigerlich gute Laune hervor. Ob Mohrenstraße, Mohren-Apotheke, Negerkuß, Sarotti-Mohr - ich möchte nichts davon missen. Möglicherweise ist Kultur, mit allen historisch gewachsenen Vorzügen und Nachteilen, einfach eine Angelegenheit für reife Menschen mit Humor. Darüber gründlich nachzudenken empfiehlt (mit den üblichen Grüßen) der wahre Dicki.
Das konnte ich den Leuten also nicht schreiben, da bei ihnen die Kommunikation als Einbahnstraße angelegt ist. Dafür kann ich aber hier schreiben, daß ich für Eiferer jeglicher Couleur nichts übrig habe. Und daß es eine bestimmte Sorte Eiferer gibt, die durchaus dem Neuen aufgeschlossen gegenüber stehen: sie machen eben eine feste Regel daraus und verlangen, daß alle Menschen nach dieser Regel leben. Solch eine Regel kann auch der Antirassismus sein. Peinlich nur, daß trotz aller Proteste gegen rassistische Praktiken unter dem politisch korrektem Mäntelchen die Vertreibung des Mohren aus Deutschland häßlich wie je hervorlugt.
Dicki - am Mi, 18. November 2009, 14:56 - Rubrik: zickezacke
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Radioreporter: Wir stehen hier am Rand der ersten bundesdeutschen Schornsteinfegerdemonstration, einer eindrucksvollen Prozession, möchte ich fast sagen, die Demonstranten alle in Schwarz gekleidet, einen Zylinderhut auf dem Kopf, die Gesichter rußverschmiert. Fragen wir doch einfach mal - äh, hallo Sie!
Demonstrant: Wer - ich?
Radioreporter: Ja, genau. Worum geht es denn eigentlich?
Demonstrant: Na, zunächst mal um Respekt im Allgemeinen. Wir finden das gar nicht so angenehm, wenn Wildfremde auf uns zustürzen, um uns die Hand zu schütteln oder über unsere Schulter zu spucken. Ich meine, da sind doch Glücksschweine noch besser dran!
Radioreporter: Ich kann durchaus ihre Gefühle verstehen, aber sollte da nicht ein sinnvoller Kompromiß - also, ich meine, die Menschen haben doch ein gewisses Anrecht darauf, daß Schornsteinfeger ihnen Glück bringen, wenn man nun das Gespucke sein ließe, meinen Sie nicht, daß ...
Demonstrant: Ja sicher. Aber so einfach ist die Situation eben nicht.
Radioreporter: Wie meinen Sie das?
Demonstrant: Na, die neue Regierung hatte doch nichts Besseres zu tun, als im Koalitionsvertrag die Schornsteinfeger als Glücksbringer zwangszuverpflichten, ich zitiere: "In dieser für uns Alle so schweren Zeit brauchen die Menschen vermehrt einen Glauben und eine Hoffnung. Die Schornsteinfeger sind in besonderem Maße" und so weiter und so weiter. Da können wir noch von Glück sagen, daß wir keine Erfolgsquoten zu erfüllen haben, wie dies Herr Reblaus, äh Raubzug, nee Sauburg äh nee äh nee, verflixt ...
Radioreporter: Sie meinen Herrn Minister Seefort?
Demonstrant: Ach genau. Wie das der Seefort gefordert hat.
Radioreporter: Gewiß, gewiß. Aber wenn Sie an die Unterprivilegierten denken, denen zwischen Hartz und Fernsehen keine Perspektive geblieben ist, ob Sie da nicht doch ein wenig - ein ganz klein wenig nur - Glück bringen sollten?
Demonstrant: Herr -
Radioreporter: Fragmich.
Demonstrant: Tu ich doch.
Radioreporter: Fragmich, das ist mein Name.
Demonstrant: Herr Fragnich, glauben Sie an den Weihnachtsmann?
Radioreporter: Nein, woher denn!
Demonstrant: Eben. Tschüssikowski.
Radioreporter: Hä? Wieso "eben"? - So ein Dreckschwein, den müßte man ...
Demonstrant: Wer - ich?
Radioreporter: Ja, genau. Worum geht es denn eigentlich?
Demonstrant: Na, zunächst mal um Respekt im Allgemeinen. Wir finden das gar nicht so angenehm, wenn Wildfremde auf uns zustürzen, um uns die Hand zu schütteln oder über unsere Schulter zu spucken. Ich meine, da sind doch Glücksschweine noch besser dran!
Radioreporter: Ich kann durchaus ihre Gefühle verstehen, aber sollte da nicht ein sinnvoller Kompromiß - also, ich meine, die Menschen haben doch ein gewisses Anrecht darauf, daß Schornsteinfeger ihnen Glück bringen, wenn man nun das Gespucke sein ließe, meinen Sie nicht, daß ...
Demonstrant: Ja sicher. Aber so einfach ist die Situation eben nicht.
Radioreporter: Wie meinen Sie das?
Demonstrant: Na, die neue Regierung hatte doch nichts Besseres zu tun, als im Koalitionsvertrag die Schornsteinfeger als Glücksbringer zwangszuverpflichten, ich zitiere: "In dieser für uns Alle so schweren Zeit brauchen die Menschen vermehrt einen Glauben und eine Hoffnung. Die Schornsteinfeger sind in besonderem Maße" und so weiter und so weiter. Da können wir noch von Glück sagen, daß wir keine Erfolgsquoten zu erfüllen haben, wie dies Herr Reblaus, äh Raubzug, nee Sauburg äh nee äh nee, verflixt ...
Radioreporter: Sie meinen Herrn Minister Seefort?
Demonstrant: Ach genau. Wie das der Seefort gefordert hat.
Radioreporter: Gewiß, gewiß. Aber wenn Sie an die Unterprivilegierten denken, denen zwischen Hartz und Fernsehen keine Perspektive geblieben ist, ob Sie da nicht doch ein wenig - ein ganz klein wenig nur - Glück bringen sollten?
Demonstrant: Herr -
Radioreporter: Fragmich.
Demonstrant: Tu ich doch.
Radioreporter: Fragmich, das ist mein Name.
Demonstrant: Herr Fragnich, glauben Sie an den Weihnachtsmann?
Radioreporter: Nein, woher denn!
Demonstrant: Eben. Tschüssikowski.
Radioreporter: Hä? Wieso "eben"? - So ein Dreckschwein, den müßte man ...
Dicki - am Do, 29. Oktober 2009, 17:16 - Rubrik: zickezacke
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dachte ich für einen Moment, als ich letzten Samstag im Supermarkt vor einer Kiste abgepackter Erdbeeren stand. Das ist doch wohl! Aber dann wollte ich wissen, aus welchem exotischen Land diese Gaumenfreude des Mai und Juni herangekarrt worden ist, und ich las: Niederlande.
Die Niederlande ist gut dran und darf sich ungestraft solche und schlimmere Sünden leisten. Wer ruft schon "Nieder mit den Niederlanden" oder meinetwegen "Nieder mit der Niederlande" - das ist auch dem Dümmsten noch zu dumm. Oder "Nieder mit den niederländischen Agrarfabriken", solche Ungetüme ruft kein normaler Mensch. Als Transparent kann ich mir das vorstellen, in einer Demonstration des KBW. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Die Niederlande ist gut dran und darf sich ungestraft solche und schlimmere Sünden leisten. Wer ruft schon "Nieder mit den Niederlanden" oder meinetwegen "Nieder mit der Niederlande" - das ist auch dem Dümmsten noch zu dumm. Oder "Nieder mit den niederländischen Agrarfabriken", solche Ungetüme ruft kein normaler Mensch. Als Transparent kann ich mir das vorstellen, in einer Demonstration des KBW. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Dicki - am Mo, 12. Oktober 2009, 13:33 - Rubrik: zickezacke
Eine Welt, in der Kinder die Pampelmuse als Grapefruit kennenlernen, ist eines Zaubers, eines Mirakels beraubt und die Kleinen tun mir leid. Das Wort Pampelmuse hat Charakter und es klingt mir so schön, daß ich gar nicht wissen möchte, woher es stammt. Anders die Reneklode, eine eingedeutschte Version der erhabeneren Reine Claude, welches eine süße, dennoch erfrischende Pflaumensorte ist, Königin Claudia. Vorbelastet wie alle Pflaumen bis ans Ende meiner Tage ist sie, die Reneklode, einfach weil Uli G. eines Morgens beim Frühstück meinem Mitlehrling Frank eindeutig zweideutig vorführte, wie man eine Pflaume öffnen müsse. Frank (süße sechzehn damals) wand sich vor Verlegenheit, was ich gut verstehen konnte. Ja, verehrte Dame, so nehmen sie doch bitte zur Kenntnis, daß die Natur dem Manne einen Knüppel zischen die Beine geworfen hat: das ist der Grund, weshalb sie ihn am Nasenring im Kreis herumführen können, wann immer ihnen danach ist, Reine Claude. Von derlei Ballast ist die Pampelmuse frei; sie zieht uns vor Bitterkeit den Mund zusammen und macht uns doch im Herzen froh - solange man sie nur bei ihrem richtigen Namen nennt.
Dicki - am Mo, 28. September 2009, 0:25 - Rubrik: zickezacke
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ach halt, da ist ein Komma, verliert also 11,1 Prozent. Tja, der Steinmeier-Effekt. Tränen kommen mir, wenn ich auf die FDP schaue. Da gab es mal eine Zeit, in der die damaligen Kohlhelfer und Schmidt-Stürzer tiefer und tiefer sackten, aus fast allen Länderparlamenten verschwunden waren und nur dank Genschman noch im Bundestag verblieben. Beinahe, beinahe - es hätte so schön sein können, aber es sollte nicht sein. Nu schwimmen se auf der Schwesterwelle liberalster Wirtschaft - Guido, so sah ich auf den Wahlplakaten, hat keine Pockennarben mehr, sieh an, sieh an - und überflegeln, äh, überflügeln fast die SPD. Mein Kommentar zu dieser Wahl: Demokratie ist eine Angelegenheit mündiger Bürger, sonst verkommt sie zu Lug und Trug. Erfreulich ist immerhin, daß es zwei Prozent Piraten gibt. Nicht genug, um die Kreise Zensursulas und der ihren einzuschränken, aber keineswegs zu verachten. Rise the Jolly Joker, all hands on deck. Pt I & Pt II
Dicki - am So, 27. September 2009, 20:44 - Rubrik: zickezacke
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Die vier bekannten Fraktionen der privaten Wirtschaftsinteressen wollen Millionen schaden, damit wenige mehr Milionen bekommen. Die sind völlig eindimensional ausgerichtet, wie es schon die Namen besagen: Christlicher Dimensionsverträglicher Umbau, Freie Dimensionen (Portierbar), Dimensionen beGrünen, und SozialPleonastische Dimension, denn nomen est omen, namen est amen und nemen est seliger. Die Vier sind nur noch Schatten ihrer selbst. Schatten, im Englischen shadow gerufen, ist eine legendäre Hörspielseriengestalt, drüben in Nineelevenland. "Who knows what evil lurks in the hearts of men? Ha ha ha - the shadow knows!" Ein dreidimensionaler Schatten hat ein vierdimesionales Etwas zur Ursache. Und es gibt sogar eine Fifth Dimension: Up, up and away, in my beautiful, my beautiful balloooooooooooon. Und wenn der platzt, kommt laue Luft heraus. Wie bei der eindimensionalen Vierfaltigkeit im Wahlkampf. Ist der vorüber, bekommen wir für mehr und immer mehr Geld scheußliche und immer scheußlichere Wortungetüme in die Fresse geklatscht, die dank der diensteifrigen Medienvertreter als Flut über uns hereinbrechen und alles in den Schatten stellen werden, was - geht schon los: eine Flut kann doch nichts in den Schatten stellen, egal in welcher Dimension. Dicki!
Dicki - am Di, 15. September 2009, 14:36 - Rubrik: zickezacke
"Klug aus der Krise" las ich vorgestern und fragte mich, ob auf derselben Plakatwand vielleicht auch "Dumm in die Krise" steht. Aber das ist gar nicht die Frage, denn - entgegen beliebten Vorwürfen von Naivität bis Unfähigkeit - das Geld gelangt in jene Taschen, in die es fließen soll, ob das nun Anschubfinanzierung, Ausfallbürgschaft oder - das wäre doch auch ein hübscher Name - Bankenhilfswerk heißt. Dem privaten Gewinn sind keine Grenzen gesetzt, solange in dubio pro Klientel der Staat selbigen absichert. Eine der möglichen Konsequenzen wäre eine private Feuerwehr, die sich ihre Einsätze von den Brandopfern bezahlen ließe und, falls es an Brandherden mangeln sollte, selbst ein bißchen zündelte.Das gab es allerdings bereits im alten Rom, nur daß man heute ein besseres Marketing betreiben würde.
Belustigt hat mich die Meldung, daß in einem südlicheren Bundesland eine Privatschule insolvent ging und die Schüler am ersten Schultag nach den Sommerferien vor verschlossenen Türen standen. Ob das wohl die Eltern der Elite in spe geheilt hat? Vermutlich nicht, eher werden sie behaupten, der Sozialismus sei schuld. Nicht alle hoffentlich, aber es gibt solche Idioten.
Leider gibt es auch eine LINKE, welche die faschistische Rauchverbotspolitik mitträgt, sonst könnte ich ihr meine (nach Jahrzehnten Tabakmißbrauchs) meist rauhe Stimme geben; ärgerlich. Erfreulich hingegen, daß neulich einer Vielzahl plakatierter Politikervisagen schwarze Augenklappen aufgemalt waren. Wer mag denn bloß so etwas getan haben?
Belustigt hat mich die Meldung, daß in einem südlicheren Bundesland eine Privatschule insolvent ging und die Schüler am ersten Schultag nach den Sommerferien vor verschlossenen Türen standen. Ob das wohl die Eltern der Elite in spe geheilt hat? Vermutlich nicht, eher werden sie behaupten, der Sozialismus sei schuld. Nicht alle hoffentlich, aber es gibt solche Idioten.
Leider gibt es auch eine LINKE, welche die faschistische Rauchverbotspolitik mitträgt, sonst könnte ich ihr meine (nach Jahrzehnten Tabakmißbrauchs) meist rauhe Stimme geben; ärgerlich. Erfreulich hingegen, daß neulich einer Vielzahl plakatierter Politikervisagen schwarze Augenklappen aufgemalt waren. Wer mag denn bloß so etwas getan haben?
Dicki - am So, 13. September 2009, 20:56 - Rubrik: zickezacke
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sagte schon der große Lenin, was der nicht minder große Mao Tse Tung um das drängende Wohin? erweiterte, woraus wir ersehen können, daß auch Revolutionäre gelegentlich ratlos sind. Folgerichtig entstand die Bewegung der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte, die sich an der Basis berieten, um letztlich den Rat des Zentralkommitees zu übernehmen, denn wozu ist Macht gut, wenn man sie nicht gebraucht, um seine eigenen Vorstellungen durchzusetzen? Das ist die Machtfrage.
Die Bolschewiki klopften mit aller Macht an die Tore des Zarenpalastes und fragten, ob es nicht an der Zeit sei, daß sie die Regierungsgewalt übernähmen (was nun). Die chinesischen Kommunisten schlugen einen anderen Weg ein und machten sich auf den langen Marsch (wohin). Daraus ersehen wir, daß man wie beim Fußball (der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten) nur die Grundregeln beherzigen muß, um erfolgreich Revolution zu machen: die Macht kommt aus den Gewehrläufen, Vertrauen ist gut - Kontrolle besser.
Der ebenfalls große Otto Rehagel hat eine dritte Regel eingeführt, nämlich: Elfmeter ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. Jedoch gibt es bei Revolutionen keine Schiedsrichter und deshalb sind sie leichter zu gewinnen als ein Fußballspiel. Ich hoffe, das ist jetzt klar. Also vorwärts, dem Morgenrot entgegen! Dienstag, 6:30 Uhr, mit proletarischem Haarschnitt.
Die Bolschewiki klopften mit aller Macht an die Tore des Zarenpalastes und fragten, ob es nicht an der Zeit sei, daß sie die Regierungsgewalt übernähmen (was nun). Die chinesischen Kommunisten schlugen einen anderen Weg ein und machten sich auf den langen Marsch (wohin). Daraus ersehen wir, daß man wie beim Fußball (der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten) nur die Grundregeln beherzigen muß, um erfolgreich Revolution zu machen: die Macht kommt aus den Gewehrläufen, Vertrauen ist gut - Kontrolle besser.
Der ebenfalls große Otto Rehagel hat eine dritte Regel eingeführt, nämlich: Elfmeter ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. Jedoch gibt es bei Revolutionen keine Schiedsrichter und deshalb sind sie leichter zu gewinnen als ein Fußballspiel. Ich hoffe, das ist jetzt klar. Also vorwärts, dem Morgenrot entgegen! Dienstag, 6:30 Uhr, mit proletarischem Haarschnitt.
Dicki - am Fr, 04. September 2009, 1:19 - Rubrik: zickezacke
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