Es ist doch so einfach: Bei einer Demonstration kann man die Teilnehmer zählen oder man kann sie schätzen. Schätzen hat mit Erfahrung zu tun, aber mangelnde Erfahrung läßt sich durch vereinfachtes - eben schätzendes - Zählen ausgleichen. Wem Zählen zu anstrengend und Schätzen zu schwierig ist, der schreibt z.B. für Spiegel Online.
Als Oskar Lafontaine in Leipzig auftrat, berichtete SpOn von mehreren zehntausend Demonstranten (was eine herabmindernde Umschreibung für mindestens dreißigtausend ist), in der Woche darauf, um die These von der sinkenden Teilnehmerzahl bei Montagsdemos zu untermauern, hieß es, zu Lafontaines Auftritt in Leipzig seien Sechzigtausend gekommen. Donnerwetter! das ist ja 'ne ganze Menge. Stimmt aber gar nicht, denn heute schreibt SpOn, vor zwei Wochen, als Lafontaine in Leipzig sprach, seien Zwanzigtausend erschienen. Nächste Woche wird es heißen, vor drei Wochen sei Oskar Lafontaine den Zehntausend in Leipzig erschienen.
Als Oskar Lafontaine in Leipzig auftrat, berichtete SpOn von mehreren zehntausend Demonstranten (was eine herabmindernde Umschreibung für mindestens dreißigtausend ist), in der Woche darauf, um die These von der sinkenden Teilnehmerzahl bei Montagsdemos zu untermauern, hieß es, zu Lafontaines Auftritt in Leipzig seien Sechzigtausend gekommen. Donnerwetter! das ist ja 'ne ganze Menge. Stimmt aber gar nicht, denn heute schreibt SpOn, vor zwei Wochen, als Lafontaine in Leipzig sprach, seien Zwanzigtausend erschienen. Nächste Woche wird es heißen, vor drei Wochen sei Oskar Lafontaine den Zehntausend in Leipzig erschienen.
Dicki - am Mo, 13. September 2004, 22:15 - Rubrik: zickezacke