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Der Landesrechnungshof hat die "Kultur Management Bremen GmbH" (kmb) in einem Bericht von 28 Seiten auseinandergenommen und ihre Auflösung empfohlen. Die kmb kontert umgehend. In meiner alltäglichen Zeitung lese ich: Ein weiterer Kritikpunkt lautet, daß die kmb jährlich rund 1,1 Millionen Euro an Kosten verursache, "ohne dass die Leistungen ... zum Vorteil des Kulturressorts erkennbar genutzt werden". Dem stellt die kritisierte Behörde entgegen, dass die kmb "wesentliche Qualitätssteigerungen im Zuwendungs- und Beteiligungsmanagement" erreicht habe.

Das ist doch das typische neuzeitliche Behördenblabla, höre ich rufen. Ja, dort, der Herr mit der kritischen Miene. Machen Sie lieber nicht solch eine kritische Miene, Herr, sondern denken Sie positiv, begreifen Sie die Situation als Chance! Ich jedenfalls werde einen Antrag stellen, auch wenn ich noch nicht weiß, an wen; der Inhalt steht aber nunmehr fest:

Da ich vermittels nachhaltiger Nichtanstellung der deutschen Wirtschaft Mehrausgaben in Höhe von mindestens 50.000 Euro per Annum erspare (summiert man Gehalt, Bereitstellung von Arbeitsplatz und -gerät, Sozialabgaben sowie anteilig Umgebung und Pflege bzw. Wartung auf), beantrage ich hiermit rückwirkend zum 1.4. eine zehnprozentige (in Zahlen: 10 v.H.) Beteiligung an der von mir kreativ mitgetragenen und - wie alle Experten versichern - überlebensnotwendigen Kostenminderung. Im Gegenzug verpflichte ich mich, wesentliche Qualitätssteigerungen im Abwendungs- und Nichtbeteiligungsmanagement zu erreichen.

Hochachtungsvoll

Der wahre Dicki

 

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