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Jetzt liegen die Fakten auf dem Tisch: ein Sprecher von Beck&Co enthüllte gestern der Öffentlichkeit, welchen unerhörten Luxus sich die Brauereipferde dreist erschlichen haben. Der Unterhalt des Pferdefuhrparks verursacht demnach dem Unternehmen Unterhaltskosten "im hoch sechstelligen Bereich". Das klingt zwar ein wenig wie "hundert Millionen tausend", aber man kann die Empörung vollkommen begreifen, wenn man sich das ganze Ausmaß der Sonderleistungen vor Augen führt.

Zuggeschirre aus feinstem, ziselierten Leder, eine eigene Waschanlage, Haferrationen auf Schritt und Tritt, Stallräume, die selbst Spitzenmanager vor Neid erblassen lassen, dauerndes Striegeln und vieles mehr hatten sich die sechs Oldenburger Rappen und der Anführer der Bande, Ziegenbock "Butscher Willi", in ihren Verträgen ausbedungen. Und das in einer Zeit, wo es nun wirklich nichts, aber auch gar nichts mehr zu verteilen gibt.

Da heißt es hart durchgreifen, denn solche Auswüchse muß man entschlossen kappen. Also Entlassung dieser unverschämten Kreaturen, Umzug in angemessenen Wohnraum, Waschen in der Weser, Striegeln nur noch gegen Entgelt, strenge Einteilung der Haferrationen und Peitsche statt Zuggeschirr. Diesen Kostenverursachern "im hoch sechsstelligen Bereich" muß endlich mal gezeigt werden, wo der Pfeffer wächst, sonst sind bald Hopfen und Malz verloren.

 

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