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Seitdem der eiserne Vorhang zerrissen, die innerdeutsche Grenze gefallen und die Berliner Mauer fortgespechtet (worden) sind, befinden sich die westlichen Militärs in einer Sinnkrise, das ist allgemein bekannt, und sie suchen dringend eine neue, nach Osten hin zu verteidigende Grenze. Wie einfach hatte es da doch das tausendjährige Reich! "Der Pole drückt wieder!" hieß es damals, und: "Oh, wie der Pole wieder drückt!", bis dann endlich zurückgeschossen werden konnte.

So einfach ist das in der globalisierten Welt von heute leider nicht, da muß man schon lange und kreativ suchen, z.B. in Afghanistan (da träumt der Führer von!). Zurecht geht man in Europa davon aus, daß dies noch nicht das Ende der Fahnenstange sein wird und richtet sich auf neue Herausforderungen ein, so auch die Airbus Industries, die in ihrem neuen Truppentransporter westliche Effizienz und fernöstliche Waffenkunst - gewissermaßen das Angenehme mit dem Nützlichen also - glücklich vereint, siehe hier, bei einem Testeinsatz als Massenvernichtungswaffe. Dem aus Südkorea angeworbenen Designergenie Chicken Wing Tsun ist die Gestaltung der Propeller als Wurfsterne zu verdanken. Das Kampfkonzept ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: die transportierten Truppen treiben Massen in Massen auf die Rollbahn, der A400M mäht sie dann nieder, dank der Weltneuheit elektromagnetischer Zivilistenerkennung aber ausschließlich die feindlichen Kombattanten. Da schwätze nochmal wer vom Untergang des Abendlandes!

 

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