SpOn war es immerhin eine (Agentur-)Meldung wert, daß Tony Sheridan am 16. Februar 2013 gestorben ist; es war ihm aber insofern schnurzpiepe, als der Unfug, Sheridan sei Lehrer und Entdecker der Beatles gewesen, ohne Bedenken übernommen wurde. Aber das ist heute so in den Qualitätsmedien, da hilft kein Lamentieren. Sheridan, und das steht nicht in der Meldung, starb auf den Tag genau fünfzig Jahre, nachdem die Beatles mit ihrer zweiten Single Please Please Me ihren ersten Nummer Eins Hit hatten und fortan die populäre Musik dominierten; musikalisch bis Ende '67, als erfolgreiche Band bis zu ihrer Trennung 1970.
Wenn wir über Hits reden, kann die deutsche Vorausscheidung für den Grand Prix Eurovision de la Chanson (wie er früher hieß) nicht unerwähnt bleiben. Denn der Gewinnertitel Glorious steht im Verdacht, vom Vorjahressieger abgekupfert worden zu sein. Das wundert mich und wundert mich nicht, weshalb, es klingt alles gleichermaßen belanglos und lohnt nicht, darüber zu reden. Im Wettbewerb vertreten war aber auch ein europäischer Hit des Mittelalters, neu arrangiert von der Gruppe Die Priester und mit der Topsopranistin Mojca Erdmann eingespielt; eine Musik von geradezu überirdischer Schönheit, die mich im Tiefsten berührt. Wie reagierten unsere aufgeklärten, so weltoffenen Zeitgenossen? Die Fraktion der iPad- und Smartphone-Junkies twitterte Hohn und Häme.
Wenn wir über Hits reden, kann die deutsche Vorausscheidung für den Grand Prix Eurovision de la Chanson (wie er früher hieß) nicht unerwähnt bleiben. Denn der Gewinnertitel Glorious steht im Verdacht, vom Vorjahressieger abgekupfert worden zu sein. Das wundert mich und wundert mich nicht, weshalb, es klingt alles gleichermaßen belanglos und lohnt nicht, darüber zu reden. Im Wettbewerb vertreten war aber auch ein europäischer Hit des Mittelalters, neu arrangiert von der Gruppe Die Priester und mit der Topsopranistin Mojca Erdmann eingespielt; eine Musik von geradezu überirdischer Schönheit, die mich im Tiefsten berührt. Wie reagierten unsere aufgeklärten, so weltoffenen Zeitgenossen? Die Fraktion der iPad- und Smartphone-Junkies twitterte Hohn und Häme.