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Vor ein paar Jahren träumte ich, mit einer wunderschönen Frau in einem Restaurant zu sitzen. Sie ging sich die Nase pudern, und beim Aufstehen und darauffolgenden Hinsetzen bot sich mir ein interessanter Einblick in ihr Dekolleté. "Sie sind beinahe formvollendet", entfuhr mir und ich erinnerte mich an die einzige Geschichte von Johann König, bei der ich laut hatte lachen müssen. Also begann ich zu erzählen. Offenbar mit etwas kräftiger Stimme, denn die anderen Gäste wandten uns die Köpfe zu und versammelten sich allmählich um unseren Tisch.

"A propos Nacktschnecken," sagte ich, "ich habe mal eine Frau kennengelernt...", eine Stelle, an der Johann König stets einen kräftigen Lacher erntete, doch sahen die Gäste eher finster drein, also fuhr ich aus Verlegenheit mit größerer Lautstärke fort. "Sie wollte sich Liebe und Treue bzw. die entsprechenden japanischen Schriftzeichen auf ihre Brüste tätowieren lassen." Die Leute drängten näher. "Der Tätowateur, oder Tätowator, kannte sich aber mit japanischen Schriftzeichen nicht aus und schrieb kurzerhand Salz und Pfeffer auf ihre Brüste."

Eiserne Männerhände umklammerten mich, die Frauen entblößten ihren Busen, Salz und Pfeffer waren die ersten, die mir um die Ohren gehauen wurden, gefolgt von Majoran, Basilikum, Dill, Oregano, Zimt, Koriander, Muskatnuss und vielen anderen. Ich sah schon die Schlagzeilen vor mir: "Busen-Attacke - Koma" und "Die Mörder-Brüste von Bremen." Irgendwie schaffte ich es, aus dem Traum zu erwachen. Nie wieder, schwor ich mir, nie wieder. Oder falls doch: niemals fremde Witze. Für meine eigenen würde ich notfalls sterben.

 

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