Das Arbeitsvieh der 'Four Heartz Ranch' soll durch ganz Deutschland von Job zu Job getrieben werden. Gerhard 'der Boss' Schröder (John Wayne gibt hier den sturnackigen Wessie), seine Vorbereiter und Schmuh-Jungen starten den Trail mit lauten Rufen: "Faulenzer!" - "Schmarotzer!" - "Vorwärts!" - "Aufschwung!" - "Konjunktur!" - "Hurra!" - "Biiii-lanz!" - "Dschiiii-had!" und die Herde setzt sich in Bewegung.
Doch schon bald offenbaren sich die vorübergehend beigelegten Spannungen aufs Neue. Angela 'die Kleine' Merkel (von Montgomery Clift einfühlsam gespielt) opponiert gegen mangelnde Gründlichkeit und der Koch sammelt Unterschriften gegen Fleischimporte. Als dann in einer Montagsstampede die Herde durchzugehen droht, weil sie von den geplanten Futterrationierungen erfahren hat und von Gewerkschuftern unter höchstem Einsatz wieder eingefangen werden muß, spitzt sich die Lage zu. Doch am Schluß verstehen sich in typischer Hollywood-Manie alle bestens. Oder beinahe alle: das Vieh wird in Waggons getrieben und zu den Schlachthöfen verfrachtet.
Erst pfui, dann hui: die eilige Dreifaltigkeit
Die an sich packende Story ist ein wenig durchsichtig in Szene gesetzt; andererseits kann nur im gewählten Schwarz-Weiß die Lagerromantik überzeugend vermittelt werden. Fazit: ein frühes Meisterwerk des Westerns von hoher Erlebnisqualität.
Doch schon bald offenbaren sich die vorübergehend beigelegten Spannungen aufs Neue. Angela 'die Kleine' Merkel (von Montgomery Clift einfühlsam gespielt) opponiert gegen mangelnde Gründlichkeit und der Koch sammelt Unterschriften gegen Fleischimporte. Als dann in einer Montagsstampede die Herde durchzugehen droht, weil sie von den geplanten Futterrationierungen erfahren hat und von Gewerkschuftern unter höchstem Einsatz wieder eingefangen werden muß, spitzt sich die Lage zu. Doch am Schluß verstehen sich in typischer Hollywood-Manie alle bestens. Oder beinahe alle: das Vieh wird in Waggons getrieben und zu den Schlachthöfen verfrachtet.
Erst pfui, dann hui: die eilige Dreifaltigkeit
Die an sich packende Story ist ein wenig durchsichtig in Szene gesetzt; andererseits kann nur im gewählten Schwarz-Weiß die Lagerromantik überzeugend vermittelt werden. Fazit: ein frühes Meisterwerk des Westerns von hoher Erlebnisqualität.
Dicki - am Mo, 25. Oktober 2004, 23:40 - Rubrik: Musik und so weiter
Auf dem Lokus habe ich es gern gemütlich. Das bedeutet erstens: sitzen, zweitens: alles Notwendige griffbereit (Papier, Bürste) haben, drittens (Luxusversion): wenigstens einigermaßen interessante Lektüre vorfinden oder mitbringen. So ergibt es sich zwangsläufig, daß ich leere Klorollen durch volle ersetze. Das macht mich offenbar zu einem Außenseiter. Mein jetziger Linuxkurs erinnert mich beinahe täglich an die alte Erfahrung, daß bei Männern das Toilettenpapierrollenauswechsel-Gen (Y-00) nur in verkrüppelter Form vorliegt, weshalb die so benachteiligten Zeitgenossen erst durch abenteuerliche Verrenkungen an das hinter ihnen liegende Papier gelangen, wenn mal eine Rolle aufgebraucht ist. Doch wer weiß, vielleicht gehört das zu ihrem täglichen Fitness-Programm, und der faule Sack bin ich. Ich hab's jedenfalls lieber gemütlich.
Schema des intakten Gens
Vielleicht ermöglicht die Genforschung hier Verbesserungen; ich meine, zu irgendetwas Praktischem muß das ganze Mikroskopieren und Nanosezieren doch gut sein.
Schema des intakten Gens
Vielleicht ermöglicht die Genforschung hier Verbesserungen; ich meine, zu irgendetwas Praktischem muß das ganze Mikroskopieren und Nanosezieren doch gut sein.
Dicki - am Mo, 25. Oktober 2004, 19:59 - Rubrik: in eigener Sache
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