Bekommt man heutzutage vom Amt das Angebot, etwas dazuzulernen, muß man auf alles gefaßt sein, ganz besonders was Namensgebung angeht. Vorige Woche erhielt ich ein Bildungsangebot (man sollte hier nicht von Zwangsmaßnahme sprechen, auch wenn eine Ablehnung, deren Gründe der Behörde unmaßgeblich scheinen, zu Streichungen bei den Bezügen führt, denn natürlich kann sich jeder frei entscheiden, wir leben in einer freien Gesellschaft), und es handelt sich um keinen Kurs(us), keine Schulung, keinen Lehrgang und kein Seminar, auch nicht um eine Fort- oder Weiterbildung, nein, es ist eine modulare Anpassungsqualifizierung im IT-Bereich, jawoll, für uns nur vom Feinsten! Zuvor ist ein fünftägiges IT-Assessment zu absolvieren. Was da passiert? Hier werden die Qualifikations- und Kompetenzanforderungen an IT-Spezialisten mit Ihren Fähigkeiten, Neigungen und Interessen abgeglichen. Klar, oder?! Nein? Ob wir Willens, fähig und geeignet sind, Mensch, sei gefälligst Deutschland!
Dicki - am Fr, 11. November 2005, 17:50 - Rubrik: in eigener Sache