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"Verursachen Sie Abkürzung im Schreibtisch" - Für die Maus?

"Es gibt einen Merkspruch für Blöde, aber den kann ich mir nicht merken, dazu bin ich zu blöde", sagte ich. Um wenig später zu korrigieren: "Nicht ich bin zu blöde für den Spruch, der Spruch ist zu blöde für mich." Es geht um die sieben Schwestern - welche sieben Schwestern? - na, diese! - und den Merkspruch, abgeleitet von den Anfangsbuchstaben Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum (von Ost nach West, im Atlas von rechts nach links), das ergibt (angeblich) Welcher Seemann liegt bei Nanni im Bett. Ja, haha, großartig, was? Ahaber: wer Nanni sagen will, muß erstmal Hanni sagen, sonst geht schonmal gar nichts. Und wer wissen will, wer bei Nanni im Bett liegt, soll erstmal in sein eigenes Bett gucken, was da so herumliegt. Und denn heißt das immer noch "im" mit "i" und "Juist" mit "J", und das tut denn man bannig nich passen. "Jm Bett"? Welche Torfnase denkt sich solchen Schiet aus! Das ist so volkstümlich wie Jürgen von der Lippe, also ohne Witz. Deshalb kann ich mir das nicht merken, werde mir aber jeden merken, der sich das merken kann, um dieser Person zukünftig aus dem Wege zu gehen.

Soviel zur Vorgeschichte. Jetzt kommt der Hammer: Dickis patentierte Nordseeinselmerke. Wangerooge kommt an erster Stelle, weil es da in allen vier Himmelsrichtungen Cafés gibt, die man gerne aufsucht. Spiekeroog ist als Puffer vonnöten, denn Langeoog ist Langeweile. Dann wieder ein Puffer - Baltrum - zu Norderney. Norderney ist Fülle: Promenade, Ferienwohnungen, Autos, Touristen. Just daneben Juist, ebenfalls schrecklich en vague vogue. Und zum Abschluß (Borke!) Borkum. Zusammengefaßt: Bonum, Puffer, Malum, Puffer, Touries, Touries, Ende - kurz BoPuMaPuTTE. Einfacher geht's doch gar nicht.

Hallo p.c.-Eltern, deren eure Maxime lautet: "mein Kind soll computern, aber nicht killern", aufgepasst: es gibt ein PC-Spiel, dessen Name p.c. verspricht - es heißt Antikiller und muß deshalb das Gegenteil zu all den Killerspielen sein. Worum es da geht? Also da ist so ein Ex-Polizist, den die Gang-Morde oder von Gangs begangenen Morde stören (Killer!), und so lädt er eines Tages seine Feuerwaffen durch und macht sich auf den langen Marsch durch die Territories der Gangs. Obwohl von friedliebender Natur, oder vielleicht gerade deshalb, wird er dauernd angegriffen und muß in Notwehr tonnenweise Gangster abknallen erschießen, was ihm sehr gegen den Strich geht und zu schweren inneren Konflikten führt, zumindest stelle ich mir das so vor. Wenn man es richtig macht, ist zuguterletzt Schluß mit dem Killern, weil Schluß ist mit den Gangs, ein happy end also mit dem erzieherisch wertvollen Kampf für die Moral des Siegers.

Er sei mit dem Ziel gestartet, ein effizientes Gesundheitssystem auf den Weg zu bringen. Sagt der Schnösler. Darum geht es: Effizienz, jaa-woll, Herr Kapitän (Chor: jawoll herr kapitän). Das ist also noch zu tun, es ist aber auch schon viel gemacht worden und da ist man auf einem guten Weg, oder anders gesagt und zu einem anderen Thema, zum 111-jährigen Bestehen des SV Werder Bremen muß einfach mal Bilanz gezogen werden: "Wir können und wir werden das, was andere Vereine finanziell machen, nicht mitmachen." Kann man so machen. Ich aber sage: „Ich brauche die Zustimmung der gesamten Koalition und die gute Nachricht ist, ich weiß, dass ich mehr als 80 Millionen Menschen auf meiner Seite habe, fünf Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und ich glaube, das sind gute Argumente für den wahren Dicki in diesem Land.“ Was wollte ich damit gleich sagen? Aber natürlich: ein Volk, ein Dicki.

Wenn jemand zwischen den Mahlzeiten - abgesehen von gelegentlichen Keksen und Schokoteilen - immerzu Gurke, Möhre oder Apfel krachen läßt und auf die Frage, wo er das alles lasse, antwortet "wieso, das hat doch keine Punkte", dann ist dreierlei klar:
Erstens ist diese Person ein Nimmersatt, zweitens hat sie echtes oder eingebildetes Übergewicht, drittens war (oder ist) dieser Jemand bei den Weight Watchers, jenem dubiosen Verein, der durch vom Kollektiv verübten Psychoterror psychisch gestörte Menschen (deren Störung sich in echtem oder eingebildetem Übergewicht manifestiert) in Abnehmzwang bringen will, wofür Bezahlung fällig ist.

Viertens ist die Antwort ein schönes Beispiel dafür, wie eine gestellte Frage in eine Frage, die gar nicht gestellt wurde, umgestellt wird. Offensichtlich wunderte sich der Fragende über die Mengen, die natürlich durch den Körper wandern müssen, was zum einen Stauraum, zum anderen Zeit braucht. Anders gesagt, man kann nicht beliebig nachfüllen, das führt zum Überlauf. Davon abgesehen ist der Vielfraß andauernd mit Verdauung beschäftigt. Der Betreffende dachte nun aber an sein Übergewicht und konnte erleichtert konstatieren, daß Obst&Gemüse in der WeightWatchers-Terminologie als punktefrei gelten, mithin dem Abnehmen nicht abträglich sind.

Nun nervt es aber schrecklich, beim Essen dauernd vor- und zurückrechnen zu müssen, ob man Dieses noch darf oder dafür morgen Jenes lassen muß. Bei Hunger essen, und zwar das, was einem schmeckt und wonach einem ist. Und wenn man dauernd was im Mund haben muß, vielleicht zum Kaugummi oder zur Zigarette greifen, wobei zu sagen ist, daß Kaugummi in dem Maße hoffähig geworden ist wie die Zigarette aus dem täglichen Leben herausgemobbt wurde; praktisch überall kann man Kaugummi kauen und im übrigen auch mit dem Handy babbeln, und das ist gut so, denn die Menschheit lebt ohne Zigaretten gesünder, wie wir alle bis zum ultimativen Erbrechen wissen. Doch das Essen scheint sie verlernt zu haben, und es ist ein großes Glück, daß so viele hilfsbereite Unternehmen in die Bresche springen und uns erzählen, wie Ernährung heute geht. Das gibt es nicht, daß man einfach Hunger hat und nach der Mahlzeit satt ist. Wieviel Kalorien? muß erst gefragt werden und der ganze Tag aufgeteilt in Brennwerthäppchen mit Gewissensnot. Ob die Punkte sich für den Einzelnen auszahlen, bleibt im Dunkeln, sonnenklar hinegegen ist, daß sich die Gesundheitsmasche für eine internationale Industrie bezahlt macht. Und das ist der Punkt.

kurz NEP genannt, fiel mir unweigerlich ein, als mich die Nachricht erreichte, in verschiedenen deutschen Städten sei das Streusalz aufgebraucht und man werde nun nicht mehr streuen. Ganz unter uns: Salz ist Scheiße, Sand ist besser. Wie hat es die Menschheit nur geschafft, unversehrt durch die zahlreichen frostigen und schneereichen Winter bis in die Gegenwart zu gelangen? Das muß den jungen Menschen von heute ein unauflösbares Rätsel sein. Kein Fernseh, keine iApps und eZapps, kein MP3, kein Luftverkehr. Und dann jedes Jahr Katastrophenschneechaoszustände!

NEP, weshalb? Wer da nicht drauf kommt. - Lustig ist auch die Vorstellung, daß in den Stadtverwaltungen betriebswirtschaftlich geschulte Fachkräfte sitzen, die ihr Just-in-time-Management aus dem eff-eff kennen und entscheiden (ja, auch wir sind Entscheider, werden sie aufschneiderisch denken), daß es Unfug ist, Streusalz für einen ganzen Winter (immerhin drei Monate!!!) vorrätig zu halten. "Eine Woche!", das reicht, wenn nicht, kauft man bei Bedarf, so wird's gemacht meine Herren, wieder 2 Euro 95 eingespart, da ist langsam mal eine Erhöhung der Bezüge fällig, bei so viel Erfolg. "Winter war gestern, heute ist Erderd - äh erdwär - äh wärmer - also, daß es wärmer wird - werden hat - kommen soll". - Komsomol? - Nichts da, NEP.

 

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